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Beats Biblionetz - Aussagen

IT-CEOs aus dem Silicon Valley schicken ihre Kinder in Waldorfschulen

iconBemerkungen

Zudem schicken viele Manager im Silicon Valley ihre Kinder auf Schulen, in denen Computer verboten sind. Oder gar auf Waldorfschulen, wo sie häkeln lernen statt zu programmieren.
Von Bettina Weiguny im Text Befreit die Kinder vom Code-Wahn! (2017)
Wer sich darüber hinaus für die Interna der Tech-Welt interessiert und weiss, dass ITCEO im Silicon Valley ihre Kinder in technologiefreie Waldorfschulen stecken, wird sich fragen, welche Risiken ihrer Produkte diese Eltern ihren Kunden verschweigen.
Von Roberto Simanowski im Text Informatik braucht auch Ethik (2018)
Interressanterweise schicken viele Eltern, die bei den Tech-Riesen des Silicon Valley wie Google, Facebook, Apple oder Yahoo arbeiten, ihre Kinder auf die Waldorf School of the Peninsula. Derzeit haben drei Viertel der Schüler Eltern, die bei einem Tech-Konzern arbeiten.
Von Laura Thräne im Text Diese Schule im Silicon Valley ist eine technologiefreie Zone (2018)
Auch das vermeintlich schlagende Argument, dass Silicon-Valley-Grössen ihre Kinder in Montessori-Schulen schicken, wo Spiel und Kreativität gefördert werden, greift zu kurz: Ebendiese Tech-Gurus fordern von den Montessori-Schulen Coding-Unterricht. Und dieser lässt sich schlecht ohne Bildschirme durchführen.
Von Philippe Zweifel im Text Schüler an die Schirme (2018) auf Seite 13
Jaron LanierObwohl die Leute im Silicon Valley einen wohlklingenden Euphemismus für diese Phase haben (»Engagement«)8, ruft sie bei ihnen so ernste Befürchtungen hervor, dass sie ihre Kinder genau davor schützen. Viele der Kinder aus meinem Bekanntenkreis im Silicon Valley besuchen Waldorfschulen, an denen elektronische Geräte prinzipiell verboten sind.
Von Jaron Lanier im Buch Zehn Gruende, warum du deine Social Media Accounts sofort loeschen musst (2018)
Liessmann spricht davon, dass Manager der Internetkonzerne ihre Kinder in technikverbannende Waldorfschulen geben. Wie viele das tun, sagt er nicht. Es gibt in der San Francisco Bay Area (also im Einzugsgebiet des Silicon Valley) vier Waldorfschulen. Dort leben mehr Menschen als in Österreich, da können wohl nicht allzu viele Manager ihre Kinder in diese vier Waldorfschulen schicken.
Von E. Neuwirth im Text Bildung und digitale Hilfsmittel: Also doch wischen (2017)
Chris Anderson, Ex-Herausgeber des Magazins «Wired» und nun Chef einer Roboter- und Drohnenfirma, vergleicht den Social- Media-Konsum der Kinder mit der Kokainabhängigkeit. «Meine Kinder werfen mir faschistisches Gehabe vor, weil ihre Freunde nicht gleich strikte Regeln befolgen müssen. Aber ich habe die Gefahren der Technologie selber erfahren und will nicht, dass meine Kinder das Gleiche erleben. »
Von Walter Niederberger im Text Verschleiern, verleumden - und behüten (2018) auf Seite 15
Die Manager der Internetkonzerne aus dem Silicon Valley schicken ihre Kinder bevorzugt in Waldorfschulen, an denen digitale Geräte verboten sind, weil das Ablenkungs- und Zerstreuungspotenzial durch diese Geräte massiv verstärkt wird und wichtige Lernprozesse, in denen es um die grundlegenden Kulturtechniken, die Entwicklung von Fantasie und Kreativität, die Erkundung der realen Welt geht, dadurch sabotiert werden.
Von Konrad Paul Liessmann im Text «Wir haben immer weniger im Kopf» (2017)
Ralf LankauDie designierte Bildungsministerin der USA, Betsy DeVos, verspricht z.B. Eltern Steuererleichterungen zu gewähren, wenn sie ihre Kinder von staatlichen Schulen ab- und auf Privatschulen anmelden.Dazu passt, dass wohlhabende Eltern – auch und gerade, wenn sie in IT-Firmen im Silicon Valley arbeiten – ihre Kinder in Montessori-Kindergärten und auf Waldorfschulen schicken, während sie für öffentliche Schulen eLearning-Umgebungen programmieren und verkaufen.
Von Ralf Lankau im Text Digitalisierung als Heilslehre (2017)
Mancher mag solche Einwände für ängstlich und konservativ halten. Doch blicken wir ins zukunftsfreudige Silicon Valley: Letzte Woche war hier zu lesen, dass viele Stars der Tech-Szene früher Montessori-Schulen besuchten. Stimmt. Und viele schicken ihre Kinder heute wieder in Privatschulen, an denen es keine Tablets gibt, kein Wi-Fi. Steve Jobs sagte einmal auf die Frage, ob seine Kinder das neue iPad liebten: «Sie dürfen es nicht benutzen.» Weil Malen und das Spiel im Wald für die Kreativität eben doch das Beste sind.
Von David Hesse im Text Bitte herunterfahren (2018)
Auch das Ehepaar Bezos ist stolz darauf, dass der 14-jährige Sohn der Letzte in seiner Klasse war, der ein Smartphone bekommen hat. Amazon-Gründer Jeff Bezos, Bill Gates und Apple-Chef Tim Cook haben den digitalen Medienkonsum ihres Nachwuchses durchwegs stark limitiert, so wie schon Apple-Gründer Steve Jobs seinen Kindern verboten hatte, den iPod zu benutzen. Das Internet sei hilfreich, aber ebenso gefährlich, sagt Tim Cook. «Eigentlich glaube ich an den freien Markt. Aber hier hat er versagt. Es ist unausweichlich, dass Schranken gesetzt werden.»
Von Walter Niederberger im Text Verschleiern, verleumden - und behüten (2018) auf Seite 15
Die digitalen Großmeister im Silicon Valley wissen das schon und investieren privat in Analog. Ihre Kinder schicken sie auf analoge Schulen ohne Smartboards und Laptops, sondern mit Kopfrechnen und Basteln. Im Silicon Valley boomen die Waldorfschulen. Die Kinder der digitalen Elite lernen dort ohne Bildschirme, aber mit viel physischer und menschlicher Interaktion, handwerkliches Arbeiten, durch Basteln. Es gibt Wandtafeln mit bunter Kreide, Bücherregale und Bastelmaterial mit Anleitungen. Und das analoge Lernen muss man sich leisten können, im Silicon Valley für immerhin 24.000 $ im Jahr. Warum? Chris Anderson, CEO von 3D Robotics, sagt, »weil wir die Gefahren von Technologie aus erster Hand erfahren haben. Ich sehe es an mir selbst. Ich will nicht, dass meinen Kindern das passiert.« Bei Steve Jobs waren iPads zu Hause verboten: »Wir begrenzen, wie viel Technologie unsere Kinder zu Hause nutzen dürfen.«
Von Andre Wilkens im Buch Analog ist das neue Bio (2015)

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