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Digitale Senioren

Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch Menschen ab 65 Jahren in der Schweiz im Jahr 2015.
  
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iconZusammenfassungen

Technologien beeinflussen zunehmend Wahrnehmung und Denken eines Menschen. Das Smartphone bestimmt den Alltag der jüngeren Generationen. – Ausgehend von diesen Tatsachen befassen sich die Autoren Andreas Belwe und Thomas Schutz in ihrem Buch «Smartphone geht vor – Wie Schule und Hochschule mit dem Aufmerksamkeitskiller umgehen können» mit der Frage, welche Schwierigkeiten das Nebeneinander der drei Generationen X, Y und Z mit sich bringt und was passiert, wenn die ältere Generation X die digital geprägten Generationen Y und Z unterrichtet.
Digitale Technologien haben die Art und Weise des Kommunizierens, Lernens und Arbeitens grundlegend und unwiderruflich verändert. Aber die grössten Veränderungen sind nicht die Technologien an sich, sondern die Tatsache, dass die Generationen und ihre Gehirne durch jeweils andere Medien und Technologien unterschiedlich «geformt» wurden und werden. Es stellt sich daher die Frage, wie die Kluft zwischen traditionell und digital Lernenden zu überbrücken ist.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, erprobte Lehrstrategien, einfache Praxisbeispiele universitären Lehrens für digital Lernende, Tipps zum Selbstmanagement der Lernenden in Schule und Hochschule sollen zwischen den Generationen X, Y und Z vermitteln.
Kernfragen:
  • Wie schafft es das menschliche Gehirn, sich den permanenten Veränderungen der Umwelt anzupassen?
  • Wie unterscheidet sich Gen X von Gen Y/Z?
  • Welche Erwartungen hat die Leistungsgesellschaft der Gen X an die Gen Y/Z?
  • Wie kann Leistung definiert, gefordert und bewertet werden?
  • Wie kommunizieren und lernen digital und traditionell Lernende?
  • Worin liegen die Fähigkeiten und Stärken digital und traditionell Lernender?
  • Welche Lernstrategien erweisen sich als sinnhaft?
  • Wie muss sich das Selbstverständnis der Lehrenden ändern?
  • Wie können die Generationen Y und Z zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet werden?
Von Klappentext im Buch Digitale Senioren (2015)
Ausgangslage
Informationen und Kommunikationsangebote konzentrieren sich immer mehr auf neue Medien wie das Internet. Seit 1997 ist die mindestens gelegentliche Nutzung des Internets stetig gestiegen. Während die Altersgruppen bis 64 Jahre in diesem Zeitraum einen starken Anstieg aufweisen, bleibt die intensive Nutzung der Altersgruppe ab 65 Jahren etwas zurück. Aus diesem Hintergrund heraus und mit dem Interesse, mehr von der Personengruppe hinsichtlich ihrer IKT-Nutzung zu erfahren, initiierte Pro Senectute Schweiz erstmals 2009 eine repräsentative Befragungsstudie. Nunmehr fünf Jahre später ergeben sich weiterhin offene Fragestellungen zum Thema. Mit dem Interesse der weiteren Erforschung, insbesondere auch zu Fragen der mobilen Internetnutzung und des Jahresvergleichs der allgemeinen Nutzungszahlen, gab Pro Senectute Schweiz 2014 eine Fortsetzungsstudie in Auftrag.
Methode
Mittels einer repräsentativen telefonischen und postalischen Erhebung in der gesamten Schweiz wurden bei insgesamt 1037 älteren Personen ab 65 Jahren Informationen zu ihrer Person, ihrem Internetnutzungsverhalten und ihren Einstellungen zum Internet erhoben. Es konnten sowohl Personen befragt werden, die das Internet nutzen, als auch Personen, welche das Internet nicht selber nutzen.
Ergebnisse
60 % der befragten Personen gaben an, das Internet zu nutzen, und 40 % gaben an, das Internet nicht zu nutzen. Dies bedeutet einen starken Anstieg von 47 % zur ersten Erhebung 2009. Die Onliner und die Offliner unterscheiden sich statistisch bedeutsam hinsichtlich folgender soziodemografischer Merkmale: Alter, Bildung, Einkommen und teilweise Geschlecht. Neben diesen Merkmalen ist es vor allem die eigene Technikbiographie, die Technikaffinität und der Computerbesitz, der die Internetnutzung bedingt. Darüberhinaus haben sich die empfundene Nützlichkeit, die positive Einstellung zum Internet und die empfundene Leichtigkeit der Internetnutzung als wichtige Erklärungsfaktoren herausgestellt. Demzufolge nutzt eine Person eher das Internet, wenn sie einen Nutzengewinn darin sieht, positiv dem „Neuen“ gegenüber steht und die Nutzung geringe Hindernisse aufweist.
Innerhalb der aktuellen Befragungsstudie konnte erstmals auch die Nutzung von Smartphones und Tablet-Computern sowie die Verwendung des mobilen Internets erforscht werden. 1/3 der befragten Personen besitzen ein solches mobiles Gerät und nutzen dies auch für das mobile Internet. Die Personen, welche das mobile Internet nutzen, gehören hauptsächlich der Gruppe der „Intensivnutzer“ an, dies bedeutet, sie nutzen nicht nur den klassischen Computer fast täglich, sondern auch die mobilen Endgeräte, um damit ins Internet zu gehen. Bei der mobilen Internetnutzung spielt vor allem der proximale Nutzen und die Technikaffinität für die Erklärung der Nutzung eine Rolle.
Die Befragungsstudie konnte auch zeigen, dass das Internet für einige der Onliner ein wichtiger Bestandteil für die Alltagsbewältigung ist. Sie sehen das Internet als Ressource, um im Alter länger selbständig zu leben. Schlussbemerkung Auch wenn in Zukunft eine weitere Annäherung der Nutzungszahlen zwischen den Generationen zu erwarten ist, ist dennoch davon auszugehen, das es immer einen Nutzungsunterschied bei neuen Technologien zwischen der älteren und der jüngeren Bevölkerung geben wird.
Von Klappentext im Buch Digitale Senioren (2015)

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Begriffe
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Computercomputer, Digitalisierung, Internetinternet, SchweizSwitzerland, TabletTablet, Zukunftfuture

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Beat hat Dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. (das er aber aus Urheberrechtsgründen nicht einfach weitergeben darf). Aufgrund der wenigen Einträge im Biblionetz scheint er es nicht wirklich gelesen zu haben. Es gibt bisher auch nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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