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Beats Biblionetz - Bücher

Die empathische Zivilisation

Wege zu einem globalen Bewusstsein
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iconZusammenfassungen

Jeremy Rifkin schreibt die Geschichte der Zivilisation neu und entwirft die Vision einer zukünftigen Ära. Der Schlüssel für unser Zusammenleben in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist Empathie: die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und bei allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken. Wir sind nicht von Natur aus egoistische, aggressive Einzelkämpfer. Vielmehr sind Kooperation, Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Auch das menschliche Gehirn ist auf Vernetzung und Solidarität ausgelegt, wie die Neurowissenschaften bestätigen. Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft prophezeit Rifkin eine neue Ära: den dezentralisierten Kapitalismus. Herausforderungen wie die globale Wirtschaftskrise und der Klimawandel zeigen: Entscheidend ist, auf Interessen und Positionen anderer einzugehen. Nur die Fähigkeit zur Empathie erlaubt es, der verstärkten Komplexität unseres Lebens Rechnung zu tragen.
Von Klappentext im Buch Die empathische Zivilisation (2009)
Kathrin PassigSascha LoboRifkin, der Ende der 1980er Jahre wegen seiner industriekritischen Einstellung noch als Luddit, als Maschinenstürmer, verspottet worden war, hat seine Hoffnung auf die Technologie der digitalen Vernetzung gesetzt. In seinem Buch «Die empathische Zivilisation» beschreibt er, wie das Internet dazu beitragen könne, die Menschheit von Narzissmus, Gier und Bösartigkeit abzubringen – um sie in ein Zeitalter des gegenseitigen Verständnisses zu führen. Rifkin glaubt, dass sich die Verbundenheit zwischen Menschen parallel zu den jeweils verfügbaren Kulturtechnologien entwickelt habe. Er führt steinzeitliche Clan-Gesellschaften an, in denen die Empathie so weit reichte wie die Stimme. Das Konzept der Nation habe sich mit der Industriegesellschaft entwickelt, mit der die ersten Massenmedien aufkamen. Das Internet nun biete die Chance, dass die gesamte Menschheit sich als «erweiterte Familie» fühlen könne. Rifkins Buch über die empathische Weltzivilisation wurde als naiv verrissen, aber der Autor hat viele eifrige Internetnutzer auf seiner Seite, besonders diejenigen, die das Netz als Heimat begreifen.
Von Kathrin Passig, Sascha Lobo im Buch Internet - Segen oder Fluch (2012) im Text Entfremdung und Nähe auf Seite 231
Never has the world seemed so completely united-in the form of communication, commerce, and culture-and so savagely torn apart-in the form of war, financial meltdown, global warming, and even the migration of diseases.
No matter how much we put our minds to the task of meeting the challenges of a rapidly globalizing world, the human race seems to continually come up short, unable to muster the collective mental resources to truly "think globally and act locally." In his most ambitious book to date, bestselling social critic Jeremy Rifkin shows that this disconnect between our vision for the world and our ability to realize that vision lies in the current state of human consciousness. The very way our brains are structured disposes us to a way of feeling, thinking, and acting in the world that is no longer entirely relevant to the new environments we have created for ourselves.
The human-made environment is rapidly morphing into a global space, yet our existing modes of consciousness are structured for earlier eras of history, which are just as quickly fading away. Humanity, Rifkin argues, finds itself on the cusp of its greatest experiment to date: refashioning human consciousness so that human beings can mutually live and flourish in the new globalizing society.
In essence, this shift in consciousness is based upon reaching out to others. But to resist this change in human relations and modes of thinking, Rifkin contends, would spell ineptness and disaster in facing the new challenges around us. As the forces of globalization accelerate, deepen, and become ever more complex, the older faith-based and rational forms of consciousness are likely to become stressed, and even dangerous, as they attempt to navigate a world increasingly beyond their reach and control. Indeed, the emergence of this empathetic consciousness has implications for the future that will likely be as profound and far-reaching as when Enlightenment philosophers upended faith-based consciousness with the canon of reason.
Von Klappentext im Buch Die empathische Zivilisation (2009)

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Personen
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Paul Ekman

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Agrargesellschaft, Bewusstseinconsciousness, Denkenthinking, Empathieempathy, Gehirnbrain, Geschichte, Gesellschaftsociety, Industriegesellschaftindustrial age, Kapitalismus, Komplexitätcomplexity, Kooperationcooperation, Lebenlife, Mensch, Politikpolitics, Spiegelneuron, Vernetzung, Wirtschafteconomy, Wissenschaftscience

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LokalDie empathische Zivilisation: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: PDF, 2086 kByte)

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iconBeat und Dieses Buch

Beat hat Dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. (das er aber aus Urheberrechtsgründen nicht einfach weitergeben darf). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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