

Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) verfolgt mit ihrem Notebook-Konzept einen umfassenden Ansatz der ICT-Einbindung. Alle Studierenden und Dozierenden verfügen über ein persönliches Notebook, das sie während ihres Studiums begleitet und dadurch eine intensive, flexible und vielseitige Nutzung der ICT ermöglicht. Mit dem Konzept war von Anfang an die Erwartung verbunden, dass unsere Studierenden aufgrund der alltäglichen Nutzung ihrer Notebooks während des Studiums einerseits eine hohe Medienkompetenz erlangen, andererseits als zukünftige Lehrpersonen darauf vorbereitet werden, ICT in ihrem Unterricht differenziert, reflektiert und vielseitig zur Unterstützung von Lernprozessen einzusetzen. Unterdessen wurde mit einer Evaluation systematisch überprüft, welche Auswirkungen die hohe Verfügbarkeit von persönlichen Notebooks auf die Studierenden und ihre Lernprozesse hat. Dabei zeigte sich, dass insbesondere der Förderung von methodisch-didaktischen ICT-Kompetenzen zu wenig Beachtung beigemessen worden ist. Wir berichten aus Dozierenden- und Studierendenperspektive von unseren Erfahrungen mit dem Notebook-Obligatorium und zeigen auf, in welche Richtung weitere Entwicklungsschritte führen werden.