
In einer Feldstudie wurde das algorithmische Problemlöseverhalten an 224 Schülern des 11. und 12. Jahrgangs im Anfangsinformatikunterricht an allgemeinbildenden Gymnasien und Wirtschaftsgymnasien untersucht. Es wurde der Einfluß der Programmiersprachen BASIC, BASIC-PLUS und PASCAL auf die Variablen Problemlösestrategie, Repräsentation der Problemlösung, logische Korrektheit der Gesamtlösung, logische und syntaktische Fehlerarten und Zeitdauer untersucht. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß sich PASCAL gegenüber einfachen BASIC-Dialekten positiv auf das Problemlöseverhalten ausgewirkt hat. Die Arbeit liefert differenzierte Aussagen über das Problemlöseverhalten von Schülern beim Programmieren, insbesondere detaillierte Fehleranalysen.