
Der Beitrag entfaltet die Th ese, dass die Allgemeinbildungskonzeption, wie sie um 1800 entwickelt wurde, wirkungsmächtig bleibt – unbeschadet der Tatsache, dass einer verbindenden Idee von Allgemeinbildung die gesellschaftliche Grundlage fehlt. Das Fortleben dieser Idee wird, so die zweite These des Beitrags, zugleich durch die Durchsetzung standardorientierter Tests sowie durch die Konzentration der zu Grunde liegenden Bildungsstandards auf eine schmale Auswahl von Unterrichtsfächern sowie durch die curriculare Auslegung der Bildungsstandards konterkariert.