
Die Welt der Wirtschaft klingt heute ganz anders. Die Aussagen in Meetings haben Gehalt. Die Sprache, die wir unseren Kunden gegenüber benutzen, ist ungefiltert. Unsere E-Mails sind prägnant und oftmals messerscharf formuliert. Dort, wo man bislang ein bombastisches Selbstvertrauen vor sich hertragen musste, um ernst genommen zu werden, geben nun Witz und Humor den Ausschlag.
Überall ist Gelächter zu vernehmen, auch wenn es ebenso oft aus Einsicht und Verbitterung erschallt wie aus reiner Freude.
Manchmal könntest du schwören, hinter den Kochgeräuschen, dem Hahnenschrei und dem Lärm des herannahenden UPS-Lieferwagens das Lachen von Kindern zu hören.
Hinter all den formalen Zwängen der Wirtschaftswelt - den Ausschusssitzungen, den Ablaufplänen, den Gehältern und den komplexen Aufgaben, die breit eestreut auf uns einprasseln - ist ein Summen, nein, besser das Knacken von Zweigen zu hören, die unter den Füßen brechen, während die Pfade, die die einzelnen Menschen miteinander verbinden, ausgetreten werden. Das Verblüffendste an dieser Entwicklung allerdings ist: Indem du der Stimme zuhörst, wird es dir gelingen auszumachen, wer gerade spricht.
Die Menschen klingen wieder authentisch.