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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Gregory Bateson

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Gregory Bateson aufgelistet.

double bind
  • Die notwendigen Ingredienzien einer double-bind-Situation, wie wir sie sehen, sind:
    1. Zwei oder mehr Personen [...]
    2. Wiederholte Erfahrung [...]
    3. Ein primäres negatives Gebot. [...]
    4. Ein sekundäres Gebot, das mit dem ersten auf einer abstrakten Ebene in Konflikt steht und wie das erste durch Strafen oder Signale verstärkt wird, die das Überleben bedrohen. [...]
    5. Ein tertiäres Gebot, das dem Opfer verbietet, den Schauplatz zu fliehen. [...]
    6. Schliesslich ist die gesamte Menge von Ingredienzien nicht länger erforderlich, wenn das Opfer erst gelernt hat, sein Universum in double bind-Mustern wahrzunehmen.
    1. Two or more persons [...]
    2. Repeated experience [...]
    3. A primary negative injunction [...]
    4. A secondary injunction conflicting with the first at a more abstract level, and like the first enforced by punishments or signals which threaten survival [...]
    5. A tertiary negative injunction prohibiting the victim from escaping from the field [...]
    6. Finally, the complete set of ingredients is no longer necessary when the victim has learned to perceive his universe in double bind patterns.
Information
Kybernetik
  • Ein Zweig der Mathematik, der sich mit den Problemen der Steuerung, der Rekursivität und der Information befasst.
    von Gregory Batesonim Buch Geist und Natur (1979)
Lernen
Lernen 0
Lernen I
Lernen II / Deutero-Lernen
  • Lernen II ist Veränderung im Prozess des Lernens I, z. B. eine korrigierende Veränderung in der Menge von Alternativen, unter denen die Auswahl getroffen wird, oder es ist eine Veränderung in der Art und Weise, wie die Abfolge der Erfahrung interpunktiert wird.
    von Gregory Batesonim Buch Ökologie des Geistes im Text Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation (1971) auf Seite 379
Lernen III
Lernen IV
  • Lernen IV wäre Veränderung im Lernen III, kommt aber vermutlich bei keinem ausgewachsenen lebenden Organismus auf dieser Erde vor. Der Evolutionsprozess hat jedoch Organismen hervorgebracht, deren Ontogenese sie zum Lernen III bringt. Die Verbindung von Ontogenese und Phylogenese erreicht in der Tat Ebene IV.
    von Gregory Batesonim Buch Ökologie des Geistes im Text Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation (1971) auf Seite 379
Reduktionismus
  • Es ist die Aufgabe jedes Wissenschaftlers, die einfachste, ökonomischste und (normalerweise) eleganteste Erklärung zu finden, die die bekannten Daten abdeckt. Darüber hinaus wird der Reduktionismus zu einer Untugend, wenn er mit einem zu starken Beharren darauf einhergeht, dass die einfachste Erklärung auch immer die einzige sein muss. Es kann sein, dass man die Daten innerhalb einer grösseren Gestalt verstehen muss.
    von Gregory Batesonim Buch Geist und Natur (1979) im Text Vielfältige Versionen der Welt auf Seite 275
Redundanz
  • Die Musterung oder Voraussagbarkeit einzelner Ereignisse innerhalb einer grösseren Ansammlung von Ereignissen wird technisch als Redundanz bezeichnet.
    von Gregory Batesonim Buch Ökologie des Geistes im Text Kybernetische Erklärung (1967)
Träumen