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Von der Wirkmacht marktorientierter Argumente im Wandel schulischer Governance

Christina Rothen
Zu finden in: Ambivalenzen des Ökonomischen (Seite 97 bis 108), 2015    
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Christina Rothen untersucht die Wirkung marktorientierter Argumente anhand zweier Reformvorhaben im Kanton Bern:der Einführung geleiteter Schulen sowie der freien Schulwahl. Sie zeigt auf, wie sich Verwaltungs-, Kontroll-, und Entscheidungsstrukturen im Zeitverlauf veränderten, und wie die in diesem Zusammenhang ins Feld geführte neoliberale Marktlogik nur dann greifen konnte, wenn sie in einen konkreten Bezug zur Schulqualität gestellt wurde.
Von Martin Heinrich, Barbara Kohlstock im Buch Ambivalenzen des Ökonomischen (2015) im Text Bildung und Ökonomie im Zeichen 'Neuer Steuerung'
Noch in den 1980er-Jahren war die Verwaltung und Aufsicht der Primarschulen in das lokale Berner Milizsystem eingebunden. Seither haben sich die Verwaltungs-, Kontroll- und Entscheidungsstrukturen bezüglich der Primarschule zu einer stärker professionellen Verwaltung verändert. Die Reformvorhaben wurden von einem Diskurs begleitet, welcher sich auch auf marktorientierte Argumente berief. Es wird dahingehend argumentiert, dass die neoliberale Marktlogik bei Reformen der Educational Governance nur dann wirkmächtig war, wenn sie in Verbindung mit dem Diskurs zur Schulqualität auftrat. Reine Wirtschaftlichkeit oder eine gänzliche Liberalisierung des staatlichen Schulmonopols wurden politisch und administrativ nicht angegangen. Anstrengungen zur Verbesserung schulischer Qualität dagegen konnten sich sowohl politisch als auch verwaltungsintern entfalten, selbst dann wenn sie mit grossem Mitteleinsatz und zunächst geringer Nutzenoptimierung verbunden waren.
Von Christina Rothen im Buch Ambivalenzen des Ökonomischen (2015) im Text Von der Wirkmacht marktorientierter Argumente im Wandel schulischer Governance

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Begriffe
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Bildungeducation (Bildung), Marktmarket, Primarschuleprimary school, Schuleschool, Staat, Wirtschafteconomy

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