
In diesem Beitrag diskutieren wir die Rolle digitaler Medien in Bezug auf ihre Möglichkeiten und Herausforderungen für den selbstbestimmten Umgang mit den Potenzialen digitaler Lernumgebungen. Zentral ist die Sichtweise, dass digitale Medien als Werkzeuge gesehen werden, um situations- und kontextabhängige Lernumgebungen zu schaffen, in denen sich nicht nur der Mensch an die Technik anpasst, sondern die Technik auch an den Menschen und seine Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Herausforderung dieses Ziels ist, dass Lehrkräfte nicht um bestimmte Interaktionsformen mit digitalen Medien herumkommen, die man als Programmieren bezeichnen kann. Wir untermauern diese Forderung zum einen mit theoretischen Überlegungen, zum anderen mit einem konkreten Fallbeispiel und verallgemeinern diese Betrachtungen an Hand des Konzepts des Hybriden Interaktionssystems.