
Die Vorlesung „Einführung in die Physik“ ist für Studierende oft eine der größten
Hürden in ihrer akademischen Karriere. Für Viele ist die Physikvorlesung frustrierend.
Ich brauche nur zu erwähnen, ich sei Physiker und schon geht das
Murren über die Schulphysik los. Dieses allgemeine Gefühl der Unzufriedenheit
über die Einführungsvorlesung in die Physik ist bei Studierenden mit Physik im
Nebenfach weit verbreitet. Selbst Studierende mit dem Hauptfach Physik sind
häufig mit der Anfängervorlesung unzufrieden, und ein nicht unbeträchtlicher
Anteil der Studierenden wechselt die Fachrichtung und macht den Abschluss
in einem anderen Studiengang. Warum ist das so? Können wir etwas dagegen
tun? Oder lassen wir den Karren einfach laufen und konzentrieren uns auf die
Lehre für erfolgreiche Studierende, die sich auf eine wissenschaftliche Karriere
vorbereiten?