
Programme, die Programme einer
Quellsprache in zugehörige Programme einer
Zielsprache überführen, nennt man
Compiler, s. Abschnitt 1.2. Historisch hat sich der Bedarf an Compilern aus der Verwendung höherer, problemorientierter, algorithmischer Programmiersprachen (kurz: Hochsprachen) ergeben: Statt Anwendungsprogramme aus maschinennahen Instruktionen aufzubauen, fügt man leicht lesbare Sprachelemente in syntaktisch korrekter Weise zu einem Programm zusammen. Damit diese Programme von einer „primitiven Zielmaschine“, genauer: einem Prozessor und dem Betriebssystem, verarbeitet werden können, ist eine entsprechende Übersetzung (Compilation) notwendig.