Brauchbare IllegalitätVom Nutzen des Regelbruchs in Organisationen
Stefan Kühl
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Zusammenfassungen
Alle weichen mal von den Regeln ab. Das gehört zum Leben in Organisationen dazu. Der Grund: Organisationen brauchen Regeln, um berechenbar zu sein, für situative Anpassungen sind aber auch Regelbrüche nötig. Da diese überhaupt erst das Funktionieren von Organisationen aufrechterhalten, spricht man in der Organisationsforschung von »brauchbarer Illegalität«. Dabei ist, so der Soziologie und Organisationsberater Stefan Kühl, nicht jeder Verstoß nützlich: Manchmal zielt er nur auf einen persönlichen Vorteil, nicht selten endet er in einem für die Organisation hochriskanten Skandal.
Wie kommt es zu Regelbrüchen? Wann können von ihnen wichtige Impulse ausgehen? Wo liegen Probleme der Regelabweichungen? Wie kann man sich intern über sie austauschen? Anhand einer Vielzahl von konkreten Fällen wirft der Autor einen genauen Blick auf die Nützlichkeiten und Risiken der alltäglichen Regelabweichungen in Organisationen.
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6 Erwähnungen 
- Gesellschaft begreifen - Einladung zur Soziologie (Uwe Schimank, Nadine M. Schöneck) (2008)
- (Un)berechenbar? - Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft (Resa Mohabbat Kar, Basanta Thapa, Peter Parycek) (2018)
- Der Wert der Digitalisierung - Gemeinwohl in der digitalen Welt (Chris Piallat) (2021)
- Die verborgenen Seiten von Hausaufgaben (Karin Bräu, Pia Rother, Laura Fuhrmann) (2022)
- Im Homeoffice geht das vertrauliche Lästern am Kaffeeautomaten verloren (Peter Laudenbach) (2023)
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Beat und dieses Buch
Beat hat dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Er hat dieses Buch einmalig erfasst und bisher nicht mehr bearbeitet. Beat besitzt weder ein physisches noch ein digitales Exemplar. Aufgrund der wenigen Einträge im Biblionetz scheint er es nicht wirklich gelesen zu haben. Es gibt bisher auch nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.


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