
Die informatische Bildung fordert alle Lehrenden heraus: Einerseits ist immer noch die Mehrzahl der Unterrichtenden im Unterrichtsfach Informatik bzw. in der informa- tischen Grundbildung nicht ausgebildet, sondern höchstens berufsbegleitend weitergebildet worden. Andererseits macht die Halbwertzeit des erworbenen Wissens im Grunde eine permanente Fortbildung notwendig. Dies ist bereits seit Beginn des Informatikunterrichts als Problem der Lehrerfort- und -Weiterbildung erkannt worden (vgl. u. a. Wittke, 1978). In welcher Weise jedoch diejenigen fortgebildet werden oder sich selbst fortbilden, die die Fortbildung anderer durchführen, ist bislang nicht diskutiert worden. Festzustellen ist vielmehr, daß in den zuständigen Landesinstituten die zentrale Fortbildung reduziert und dafür schulinterne bzw. kollegiumsinterne Fortbildung ('SchiLf' bzw. 'KiLf') besonders gefordert, aber wenig gefördert wird.