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Beats Biblionetz - Texte

Künstliche Intelligenz und ihre Anforderungen an den Kompetenzerwerb

Katharina Teuber, Azadeh Dindarian, Naz Cilo-van Norel Ekaterina
Zu finden in: Kompetenzmodelle für den Digitalen Wandel (Seite 99 bis 115) local web 
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iconZusammenfassungen

Kompetenzmodelle für den Digitalen WandelTechnologien, die künstliche Intelligenz verwenden, durchdringen zum heutigen Zeitpunkt bereits einen breiten Teil der Gesellschaft. Gleichzeitig ist die genaue Begrifflichkeit künstlicher Intelligenz den Anwendenden häufig unklar. Da aber immer weitergehende Entscheidungen durch intelligente Algorithmen getroffen werden, besteht die Gefahr, durch diese Algorithmen Personengruppen zu diskriminieren. Nur durch einen weitreichenden Kompetenzerwerb in der gesamten Bevölkerung können solche diskriminierenden Algorithmen und die dadurch entstehenden Gefahren in den politischen Dialog aufgenommen werden.
Aus diesem Grund wird in diesem Kapitel ein mehrschichtiges Kompetenzmodell für den Themenbereich künstliche Intelligenz entwickelt. Die breite Bevölkerung sollte ein Grundwissen über künstliche Intelligenz sowie die damit verbundenen Möglichkeiten und Risiken besitzen, sodass ein kritischer Dialog möglich ist (Stichwort AI Literacy). Auf einer zweiten Ebene stehen Personen, die zwar nicht direkt Algorithmen für künstliche Intelligenz mitentwickeln, deren Arbeit jedoch Schnittstellen zu diesem Bereich besitzen. Hier sind neben dem Grundwissen weitere Kompetenzen erforderlich, die einen Dialog mit Entwickler_innen ermöglichen und eine zielgerichtete Modellentwicklung sicherstellen. Auf der obersten Stufe, der Expert_innenebene, befinden sich Entwickler_innen und Wissenschaftler_innen, die an der Entwicklung von Algorithmen beteiligt sind. Für diese ist neben einer fundierten technischen Ausbildung eine weitreichende Kompetenz im Bereich KI-Ethik und hinsichtlich möglicher Risiken durch Diskriminierung erforderlich. Gerade um den Diskurs um eine gerechte KI aufrechtzuerhalten und Algorithmen für die gesamte Bevölkerung zu entwickeln, ist es erforderlich, die Kompetenzpyramide durchlässig für alle zu gestalten, sodass auch eine Diskriminierung von Personengruppen aufgrund fehlender Problemdefinitionen oder falscher Datengrundlagen vermieden werden kann.
Von Katharina Teuber, Azadeh Dindarian, Naz Cilo-van Norel Ekaterina im Buch Kompetenzmodelle für den Digitalen Wandel im Text Künstliche Intelligenz und ihre Anforderungen an den Kompetenzerwerb

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