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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Rüdiger Maas

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Rüdiger Maas aufgelistet.

Babyboomer
  • Jahrgänge 1950–1964. Der „Babyboom“, der starke Anstieg der Geburtszahlen in den Jahren 1950 bis 1964, führte zur höchsten Geburtenzahl nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Generation wurde vor allem durch das Wirtschaftswachstum in der Nachkriegszeit geprägt und lernte die Vorzüge der Massenproduktion etwa von Autos und Kühlschränken kennen. Diese Generation ist laut den Studien des Instituts für Generationenforschung sehr anfällig für Verschwörungsmythen bezüglich der Corona-Krise.
    von Rüdiger Maasim Buch Was hat Bill Gates mit Corona zu tun?
Digital Natives
  • Jahrgänge 1995–2010. Sie sind „Social Media Natives“, also nicht nur Digital Natives, sondern die Eingeborenen der sozialen Netzwerke; sie wissen sich zu vernetzen und das Internet für sich zu nutzen. Das Internet ist mit den sozialen Netzwerken quasi ihr Lebenselixier. Zu Beginn der Corona-Krise verbreitete diese Gruppe viele Videos und Memes zu Corona-Verschwörungsideen. Nach kurzer Zeit legte sich dieses Phänomen jedoch. Gegen Ende des Lockdowns glaubte diese Generation am wenigsten an Verschwörungsmythen.
    von Rüdiger Maasim Buch Was hat Bill Gates mit Corona zu tun?
Generation X
  • Jahrgänge 1965–1980. Diese Generation wurde durch eine stark dominierende Arbeitswelt geprägt. Erfolg im Berufsleben, ein hoher Lebensstandard und individualistische Einstellungen machen den Charakter der „Xler“ aus. Diese Generation ist laut den Studien des Instituts für Generationenforschung besonders anfällig für Verschwörungsmythen im Rahmen der Corona-Krise.
    von Rüdiger Maasim Buch Was hat Bill Gates mit Corona zu tun?
Generation Y / Millenials
  • Jahrgänge 1981–1994. Die Generation Y wuchs als erste Generation mit Internet und Handy auf. Diese Menschen zählen daher auch zu den „Digital Natives“, wurden also in eine digitale Welt hineingeboren. Sie lernten die Vorzüge des Internets kennen, setzen sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und streben nach Sinnsuche. Man nennt sie daher auch die „Why-ler“.
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Generationen
  • Generation beschreibt eine bestimmte Gruppe von Menschen, die aufgrund ihres Alters durch bestimmte gesellschaftliche Ereignisse in ihren Wertvorstellungen im Jugendalter geprägt wurden. Jede Generation hat somit bestimmte Erfahrungen im Laufe ihres Lebens gemacht, die sie in ihren Verhaltensweisen und Sichtweisen auf die Welt prägen. Wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ökologische Ereignisse spielen in dieser Art der Prägung eine entscheidende Rolle.
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Gruppenpolarisation
  • In einem weiteren Versuch zu diesem Phänomen sollten einzelne Personen in einer Dilemma-Situation entscheiden: „Du hast chronische Rückenschmerzen und kannst mithilfe einer komplizierten Operation diese Schmerzen ein für alle Mal beseitigen. Allerdings kann im schlimmsten Fall die Operation dafür sorgen, dass du für immer querschnittsgelähmt bleibst.“ Werden Proband*innen einzeln befragt, hat man am Ende zwei Lager: pro Operation und kontra Operation. Befragt man die Versuchspersonen in einer Gruppe, bekommt man ebenfalls zwei Gruppen, allerdings mit extremen Befürworter*innen und extremen Gegner*innen . In der Sozialpsychologie wird dieser Effekt „Gruppenpolarisierung“ genannt (Yardi & Boyd 2010). Dieser Effekt ist einer der Hauptgründe für Radikalisierungen im Netz. Man ist unzufrieden mit etwas und wird dank der Gruppenpolarisierung schnell in einen Sog gezogen – und im Nu ist Angela Merkel für alles verantwortlich oder Bill Gates schlimmer als Hitler.
    von Rüdiger Maasim Buch Was hat Bill Gates mit Corona zu tun?