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Gesichtserkennung zur Identifikation

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Beat Döbeli HoneggerBei der Gesichtserkennung zur Identifikation geht es darum, dass Menschen (mit oder ohne ihr Wissen) in einem Bild identifiziert werden.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 26.01.2020

iconBemerkungen

Im Bereich Innere Sicherheit werde sich die Gesichtserkennung durchsetzen, glaubt Rothe. Und sobald der erste Terrorist auf diese Weise gefasst werde, ändere sich auch die öffentliche Wahrnehmung.
Von David Hesse im Text Wir kennen euch! (2017)
Bei Menschen, die sich bewegen und nicht frontal auf die Kamera zulaufen, stösst die Erkennung an Grenzen. Das zeigte sich am Streit um den Testlauf für Gesichtsidentifikation am Berliner Bahnhof Südkreuz, einem der aufsehenerregendsten Überwachungsprojekte der vergangenen Jahre in Deutschland.
Von Jannis Brühl, Simon Hurtz, Nadia Pantel im Text Angst vor der totalen Überwachung (2019)
Die Zahlen, die Seehofer stolz präsentierte, lauten 80 Prozent und 0,1 Prozent: Die Software erkannte vier von fünf gesuchten Personen und schlug bei einem von 1000 Gesichtern irrtümlich an. Die Hacker vom Chaos-Computer-Club sprachen von einer «absichtlich positiv verfälschenden Zahl». Doch selbst wenn man der Statistik traut, taugt die Gesichtserkennung nicht viel. Denn was nach einem zuverlässigen System klingt, ist tatsächlich ungeeignet, um es in grossem Stil einzusetzen. Täglich reisen Millionen mit der Deutschen Bahn. Dem stehen einige Hundert gesuchte Straftäter gegenüber. Die Software würde zwar 80 Prozent der Verbrecher identifizieren, aber Tausende Fehlalarme am Tag auslösen. Allein am Südkreuz müsste die Polizei jedes Jahr 60'000 Unschuldige händisch aussortieren, die eine vermeintlich intelligente Software zu Verbrechern erklärt hat. «0,1 Prozent Falschtrefferrate ist definitiv zu viel», sagte der Nürnberger Informatik-Professor Florian Gallwitz.
Von Jannis Brühl, Simon Hurtz, Nadia Pantel im Text Angst vor der totalen Überwachung (2019)

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