(Post-)digitale Bildungstheorie oder:Das Bildungsproblem in der fortgeschrittenen Informationsgesellschaft
Sabrina Schenk
Zu finden in: Becoming Data – Pädagogische Implikationen postdigitaler Kultur (Seite 203 bis 227), 2024
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Zusammenfassungen
Education and educational theory are frequently regarded from a standpoint of solutions or answers; the focus here is on the question of how education must be conceptualized in order to respond appropriately to social challenges. The classical theory of ‹Bildung› of Wilhelm von Humboldt often forms the starting point for describing educational processes as transformations of self and world relations. In contrast, the present article draws on texts by Heinz-Joachim Heydorn and Alfred Schäfer on the «problem of Bildung» to outline a question- and problem-centered perspective on education. It becomes clear that Humboldtʼs theory of education revolves around two central motifs: the possibility of a rational shaping of the self-world relationship and of the shaping human being as a subject and as an individual. Drawing upon analyses of (post-)digital culture in informationalism and the critiques of post-humanist approaches, it is demonstrated that these two problems remain pertinent and that it is therefore essential not to ‹solve› the «problem of Bildung», but to reformulate it against this backdrop.
Von Sabrina Schenk im Text (Post-)digitale Bildungstheorie oder: Bildung und Bildungstheorie werden häufig aus einer antwort- bzw. lösungszentrierten Perspektive betrachtet. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie Bildung konzipiert werden muss, um auf gesellschaftliche Herausforderungen angemessen reagieren zu können. Die klassische Bildungstheorie Wilhelm von Humboldts stellt dabei oft den Ausgangspunkt dar, um Bildungsprozesse als Transformationen von Selbst- und Weltverhältnissen zu beschreiben. Im Rückgriff auf Texte von Heinz-Joachim Heydorn und Alfred Schäfer zum «Bildungsproblem» zeichnet der vorliegende Beitrag demgegenüber eine frage- und problemzentrierte Perspektive auf Bildung nach. Dabei wird deutlich, dass Humboldts Bildungstheorie um zwei zentrale Motive kreist: um die Möglichkeiten einer vernünftigen Gestaltung des Selbst-Welt-Verhältnisses und des gestaltenden Menschen als Subjekt und Individuum. Anhand von Analysen der (post-)digitalen Kultur im Informationalismus und der Kritik posthumanistischer Ansätze wird gezeigt, dass diese beiden Problemstellungen nach wie vor aktuell sind und dass es deshalb darum geht, das «Bildungsproblem» vor diesem Hintergrund nicht zu ‹lösen›, sondern neu zu formulieren.
Von Sabrina Schenk im Text (Post-)digitale Bildungstheorie oder:
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Personen KB IB clear | Rosi Braidotti , Manuel Castells , Michel Foucault , Benjamin Jörissen , Hans-Christoph Koller , Winfried Marotzki , Steffen Mau , Felix Stalder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Begriffe KB IB clear |
Bildungeducation (Bildung)
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Beat hat Dieser wissenschaftliche Zeitschriftenartikel erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Er hat Dieser wissenschaftliche Zeitschriftenartikel einmalig erfasst und bisher nicht mehr bearbeitet. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

