
Die vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und vom österreichischen Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales finanzierte und hier vorgestellte Studie „Internet als Qualifizierungsmedium“ widmet sich der Frage, welche Bedeutung das Internet im Bereich der Aus- und Weiterbildung in Österreich hat bzw. haben wird. Im Vordergrund steht dabei die Sicht der Konsumentinnen, also jener Personen, die eine Nachfrage an Kursen, die über Internet zugänglich sind, haben.
Dabei wird insbesondere untersucht, a) welche Qualifizierungsungsbedürfuisse von Lernenden bestehen, b) welche Besonderheiten von Telelern-Kursen diese attraktiv erscheinen lassen, und c) wie sieh Aspekte des Lernens durch die Einbeziehung einer technologischen Ebene aus der Sieht von Lernenden verändern.
Insbesondere werden diese Studien anhand einer konkreten Anwendergruppe evaluiert, nämlich anhand arbeitsloser Jugendlicher. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Tele-Kurse entwickelt und wie sie didaktisch gestaltet werden müßten, urn fur dieser Zielgruppe interessant zu sein. Engdamit verkniipft wird untersucht, ob sich einegewisse Basisqualifizierung im Technikbereich (wie z.B. Umgang mit Internet, Anwendungswissen im Bereich Textverarbeitung, Datenbanken etc.) identifizieren läßt undfalls, wiedieses Basiswissen arbeitslosen Jugendlichen vermittelt werden kann. Ein wichtiger Punkt in dieser Angelegenheit ist die Frage des ORTES: Wo sollten/könnten z.B. Internetzugänge installiert werden, und wie wird dieser Zugang geregelt, urn arbeitslosen Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, an den neuen Aus- und Weiterbildungswegen zu partizipieren?
DieserTellder Studie ist dem gestaltungsorientierten Ansatz zuzuordnen, der von der Analyse der Zielgruppe ausgeht und zu Designrichtlinien fur die medientechnische Umsetzung führt.