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Beats Biblionetz - Aussagen

Mobiltelefon senkt den Sozialstatus

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iconBemerkungen

Hans GeserIn unseren eigenen Gesellschaften scheint die schrankenlose öffentliche Handybenutzung eher zur Unterschichtkultur zu passen als zum Ambiente der Mittelschicht oder Oberklasse. Untersuchungen zeigen, dass die Aufdringlichkeit von Handyanrufen in proletarischen Restaurants eher toleriert wird als in gehobeneren Speisesälen (vgl. Mars/Nicod 1984; Ling 1997). Im Weltmaßstab gesehen ist das Handy wohl dort besonders populär, wo die Bevölkerungen gewohnt sind, in einer subinstitutionellen Welt sozialer Informalität zu leben, also bei Leuten, die von den Maßstäben westlicher Formalbürokratien und von der Tyrannei terminlicher Regelungen und Festlegungen immer relativ unberührt geblieben sind.
Die »digitale Kluft« zwischen höherschichtigen und unterschichtigen Handy-Nutzergruppen verläuft somit ganz anders als jene bei PCs und beim World Wide Web (vgl. Ling 2004: 15). In Zukunft könnte das Handy angesichts seiner Affinität zur Unterschichtkultur durchaus zum »negativen Statussymbol« werden; seine explizite Nichtbenutzung oder seine demonstrative Abwesenheit könnte zunehmend zu einem Merkmal positiver sozialer Distinktion werden.
Von Hans Geser im Buch Daumenkultur (2006) im Text Untergräbt das Handy die soziale Ordnung? auf Seite 37

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