/ en / Traditional / mobile

Beats Biblionetz - Aussagen

E-Mail: Schreiben Sie nie ein E-Mail, wenn Sie sich soeben geärgert haben

Diese Seite wurde seit 12 Jahren inhaltlich nicht mehr aktualisiert. Unter Umständen ist sie nicht mehr aktuell.

iconBemerkungen

Falls Sie wütend, genervt, verängstigt, besonders nervös oder gerade etwas verwirrt sind, so warten Sie noch mit der Antwort, falls irgendwie möglich.
Von Lothar Seiwert, Holger Wöltje, Christian Obermayr im Buch Zeitmanagement mit Microsoft Office Outlook (2005) im Text E-Müll für dich! auf Seite 18
Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung auch noch etwas: Die Praxis hat gezeigt, dass Mails manchmal eine viel längere Überlebensdauer haben als es einem vielleicht recht ist. Die Erinnerung an ein Telefonat fängt mit dem Auflegen des Hörers an zu schwinden. Ein Mail kann abgespeichert oder ausgedruckt werden und auch nach vielen Jahren wieder auftauchen.
Von Gunter Maier im Buch E-Mails im Berufsalltag (2003)
Es ist auch sehr wichtig, sich emotional unter Kontrolle zu haben, wenn man E-Mails schreibt. Schicken Sie nie eine E-Mail ab, wenn Sie sich gerade fürchterlich geärgert haben! Machen Sie lieber einen Spaziergang. Nehmen Sie eine Dusche. Spielen Sie Solitär. Tun sie alles, aber schreiben Sie keine E-Mail. Sie werden sich am nächsten Morgen dazu beglückwünschen. Ein Mausklick, und Ihre Unbeherrschtheit wäre in die Firmengeschichte eingegangen! Es gibt nämlich keine Möglichkeit, eine E-Mail zurückzuholen. Die einzige Möglichkeit der Schadensbegrenzung besteht darin, eine Entschuldigung hinterherzuschicken und zu hoffen, daß sie auf Verständnis stößt.
Von Geoffrey James im Buch Digitale Elite (1996) im Text Elektronische Post auf Seite 221
Bei der Bundeswehr gibt es eine Vorschrift, nach der eine Beschwerde immer erst 24 Stunden noch dem jeweiligen Ereignis eingereicht ^werden darf. Damit möchte man verhindern, dass jemand aus einer emotionalen Erregung heraus etwas schreibt, was er vielleicht in einem ausgeglichenen Gemütszustand so nie getan hätte und im Nachhinein bereuen würde. Aus diesem Blickwinkel ist das Medium E-Mail gefährlicher als ein Brief. Ein Mail ist schnell getippt und mit einem Tastendruck unwiderruflich abgeschickt. Besonders kritisch ist das, wenn man sich über^den Inhalt eines Mails ärgert und spontan aus dem Bauch heraus antwortet. Ein Brief muss erst noch ausgedruckt und kuvertiert werden und liegt dann meistens noch einige Zeit im Postausgang, bis er wirklich weg ist.
Von Gunter Maier im Buch E-Mails im Berufsalltag (2003) auf Seite 89

iconVerwandte Begriffe


Begriffe
E-Maile-mail

iconZitationsgraph

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf diese Aussage 95
Webzugriffe auf diese Aussage 
2005200620072008200920102011201220132014201520162017