
Problemorientiertes Lernen ist ein zunehmend beliebtes Paradigma im Unterricht, das sich auch durch Computer unterstützen lässt. Fallbasierte Trainingssysteme ermöglichen das Einüben, Verstehen und vor allem das Anwenden von Wissen anhand vieler unterschiedlicher Problemfälle. Je freier der Lernende in der AusÂwahl seiner Aktionen ist, desto mehr generisches Wissen benötigt das TrainingsÂsystem zur Bewertung der Aktionen. Im Beitrag werden ausgehend von einer allgemeinen pädagogischen Betrachtung die Umsetzung in diagnostische TraiÂningssysteme analysiert und verschiedene Systemarchitekturen hinsichtlich des notwendigen Kompromisses zwischen Aufwand zur Wissenseingabe und FlexibiÂlität des Systems diskutiert. Für die vollständige Generierung des TrainingsÂsystems aus deklarativem Wissen wird das WerkzeugD3 Trainermit diagnostiÂschen Anwendungen in der Rheumatologie, Neurologie, Hepatologie und PflanÂzenerkennung vorgestellt und evaluiert.