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Facebook hört heimlich mit und schaltet entsprechende Werbung

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iconBemerkungen

Gegen die These spricht auch, dass ständige Aufnahmen und deren Versenden über das Internet enorm den Akku belasten würden. Zudem wäre die Auswertung extrem aufwändig und kostspielig. Der vergleichsweise geringe Ertrag aus der dadurch ausgespielten Werbung würde sich vermutlich gar nicht rechnen.
Von Malte Mansholt im Text Hört die Facebook-App wirklich Ihre Privatgespräche mit? (2017)
Auch Sicherheitsexperten halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass Facebook tatsächlich mithört. Nicht nur dass der Konzern die Vorwürfe bestreitet und andernfalls - im Gegensatz zu Geheimdiensten - mit zahllosen rechtlichen Konsequenzen rechnen müsste. Bisher gibt es auch noch keine entsprechende Meldungen von Hackern, die die Funktionsweise von Smartphone-Apps leicht analysieren können. Im Gegensatz zu staatlicher Überwachung fände bei Facebook der Lauschangriff direkt auf den Geräten der Nutzerinnen und Nutzer statt - und wäre vergleichsweise leicht ausfindig zu machen.
Von Florian Bock im Text Gerüchte reißen nicht ab (2017)
Das Mithören mittels Mikrofon gestaltet sich nicht einfach - und ist im Vergleich zu anderen Methoden, mit denen Anwenderinnen und Anwender „ausspioniert“ werden, relativ ineffizient. Denn selbst moderne Smartphones müssten aufgenommene Daten erst an Facebook zur Auswertung übertragen, da die Telefone nicht leistungsstark genug sind, um mehr als einzelne Reizwörter (wie „Hey Siri“ und „Okay Google“) verlässlich zu erkennen.
Geht man von rund 1,3 Milliarden Facebook-Nutzerinnen und -Nutzern weltweit und Audiodaten in Telefonqualität aus, würden alleine in einer Stunde über zwölf Petabyte - 12.000 Terabyte - auf die Übertragung dieser Daten entfallen. Erst dann könnten sie von entsprechend leistungsstarken Systemen verarbeitet werden, um nutzbare Informationen herauszufiltern - ein kostenaufwendiger Prozess.
Von Florian Bock im Text Gerüchte reißen nicht ab (2017)

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