
Selbstregulation (Selbststeuerung) bildet eine zentrale Kompetenz der sozial-emotionalen Entwicklung. Schon früh im Kindesalter wird hierfür ein Grundstein gelegt, der sich in Merkmalen wie Belohnungsaufschub, Geduld, Abwarten-Können und Selbstbeherrschung äußert. Durch viele Rahmenbedingungen der Erziehung gelingt es Jugendlichen heute nicht mehr so gut, die Entwicklungsanforderung „Selbstregulation“ zu realisieren. Hierzu werden mögliche Ursachen diskutiert. Von großer Bedeutung im Rahmen der Förderung sind Ansätze zur Verbesserung der sozial-emotionalen Kompetenzen. Am Beispiel zweier kognitiv-verhaltenstherapeutischen Präventionsansätze („Emotionstraining in der Schule“, „JobFit-Training“) wird erläutert, wie es mit schulbasierten Förderprogrammen möglich ist, Schutzfaktoren zu stärken und eine Verhaltensänderung im Sinne einer verbesserten Selbstregulation zu erreichen.