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Finanzsteuerung im Elementarbereich: Gerecht und effizient?

Nina Hogrebe, Wolfgang Böttcher
Zu finden in: Ambivalenzen des Ökonomischen (Seite 181 bis 198), 2015    
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iconZusammenfassungen

Nina Hogrebe und Wolfgang Böttcher zeigen anhand einer empirischen Untersuchung zur Finanzierung von Kindertagesstätten der Stadt Münster auf, wie durch die Implementierung einer veränderten Mittelallokation versucht wird, pädagogische Probleme wie die Bildungs(un)gerechtigkeit zu lösen. Der in diesem Zusammenhang untersuchte Bedarfsindikator „Sozialraum“ hält der Prüfung von Effektivität und Effizienz im Hinblick auf eine Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit nicht stand. Es zeigen sich Messprobleme sowie mehr oder weniger ausgeprägte Segregationsprozesse, die zu ungleichen Belastungen der einzelnen Tageseinrichtungen innerhalb der Sozialräume führen.
Von Martin Heinrich, Barbara Kohlstock im Buch Ambivalenzen des Ökonomischen (2015) im Text Bildung und Ökonomie im Zeichen 'Neuer Steuerung'
Eine der dringlichsten (pädagogischen) Herausforderungen besteht derzeit in Deutschland darin, den Zusammenhang zwischen der Bildungsbiografie eines Kindes und seiner familiären Herkunft aufzubrechen. Auf der Suche nach geeigneten Handlungsstrategien ist der frühkindliche Bildungsbereich zunehmend in den Fokus der Auseinandersetzungen gerückt. In der Konsequenz wurden hier zahlreiche Maßnahmen implementiert, die – zumindest auch – der Förderung benachteiligter Kinder dienen sollen. In diesem Kontext werden auch neue Formen der Finanzsteuerung diskutiert und erprobt. Der vorliegende Beitrag befasst sich damit, eine bedarfsorientierte Finanzierung von Kindertageseinrichtungen als potentiell wirkungsvolles Instrument zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit zu diskutieren. Insbesondere will er eine wesentliche Voraussetzung für die Entfaltung dieses Wirkpotentials empirisch bewerten: die zutreffende Beschreibung und Erfassung des Ressourcenbedarfs der Leistungsempfänger. Am Beispiel der Stadt Münster wird der Bedarfsindikator des Sozialraums einer kritischen Prüfung unterzogen. Aus ökonomischer Perspektive orientiert sich eine Bewertung dabei nicht nur am Grad der Zielerreichung (Effektivität), sondern auch daran, mit welchem Mitteleinsatz sie realisiert wird (Effizienz).
Von Nina Hogrebe, Wolfgang Böttcher im Buch Ambivalenzen des Ökonomischen (2015) im Text Finanzsteuerung im Elementarbereich: Gerecht und effizient?

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