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Beats Biblionetz - Aussagen

Generative Machine-Learning-Systeme gefährden Berufseinsteigende

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Die ersten Sprossen der Karriereleiter drohen gerade wegzubrechen. Das legen zumindest immer mehr Nachrichten und Analysen nahe, vor allem aus den USA. Schuld daran: KI, die künstliche Intelligenz.
Von Edith Hollenstein, Jan Bolliger im Text KI ersetzt Berufseinsteiger (2025)
KI wirkt sich vorab auf Hochschulberufe wie Softwareentwickler, Sprachlehrer und Marketingexperten aus. «KI hat eine Reihe akademischer Berufe derAutomatisierung ausgesetzt, die vorher geschützt waren», erklärt Siegenthaler. Berufseinsteiger sind auch hier besonders betroffen, weil KI gerade einfachere Analysen, Programmiertätigkeiten und Schreibaufgaben ersetzt, die bis dato von Einsteigern erledigt wurden.
Von Felix Rüdiger im Text 700 Bewerbende auf eine Stelle (2025)
So ist es beim Beratungsunternehmen McKinsey zum Beispiel die Aufgabe von Hunderten sogenannter Junior-Associates, Powerpoint-Folien und einfache Berichte für die Kunden zu erstellen. Das macht jedoch verstärkt ein internes KI-Programm, trainiert mit Informationen aus 100’000 McKinsey-Dokumenten. Externe Recherchen werden zunehmend mit Tools wie Chat-GPT erledigt. Diverse Tätigkeitsschritte der Juniors werden dadurch immer weniger gebraucht – dafür können sie laut McKinsey tiefer inhaltlich arbeiten.
Von Edith Hollenstein, Jan Bolliger im Text KI ersetzt Berufseinsteiger (2025)
Auch künstliche Intelligenz (KI) spielt eine entscheidende Rolle. «Ein Teil des Anstiegs der arbeitslosen Hochschulabsolventen ist auf KI zurückzuführen», erklärt Michael Siegenthaler, Leiter des Bereichs Arbeitsmarkt an der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. Eine neue, mit seinem Kollegen Jeremias Klaeui veröffentlichte Studie zeigt: In besonders von KI betroffenen Berufen ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit Einführung von Tools wie Chat-GPT Ende 2022 wenig erfreulich. «Die Grössenordnung liegt bei mehreren Tausend zusätzlichen Stellensuchenden durch KI», sagt Siegenthaler. Auch werden in jenen Bereichen deutlich weniger Stellen ausgeschrieben. Evidenz, dass KI neue Jobs schafft, konnten die Forschenden noch nicht finden.
Von Felix Rüdiger im Text 700 Bewerbende auf eine Stelle (2025)

iconZitationsgraph

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iconZitationsgraph (Beta-Test mit vis.js)

iconZeitleiste

icon12 Erwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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