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Beats Biblionetz - Aussagen

Emotionen fördern Reaktionen

Dieses Biblionetz-Objekt existiert erst seit März 2018. Es ist deshalb gut möglich, dass viele der eigentlich vorhandenen Vernetzungen zu älteren Biblionetz-Objekten bisher nicht erstellt wurden. Somit kann es sein, dass diese Seite sehr lückenhaft ist.

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Datenauswertungen zeigen jedenfalls, dass provokante Akteure starke Interaktionsraten aufweisen – das beste Beispiel liefert Donald Trump.
Von Ingrid Brodnig im Buch Smartphone-Demokratie (2017) im Text Ein Sammelbecken für Populisten
Angriffige Politiker profitieren von Algorithmen, die Interaktion als wichtigen Indikator nutzen – denn ihre provokanten Wortmeldungen lösen notgedrungen viel Reaktion aus.
Von Ingrid Brodnig im Buch Smartphone-Demokratie (2017) im Text Ein Sammelbecken für Populisten
Dazu muss man einwerfen, dass Emotionen Menschen generell eher zum Klicken bringen – eine Datenauswertung des Analysetool-Anbieters Fanpagekarma.com ergab im Jahr 2014, dass emotionale Beiträge zehnmal so viel Interaktion ernten wie weniger emotionale Wortmeldungen.
Von Ingrid Brodnig im Buch Smartphone-Demokratie (2017) im Text Ein Sammelbecken für Populisten
Facebook ist ein bekanntes Beispiel hierfür: Wir wissen in Wirklichkeit wenig über die Regeln des Algorithmus – das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg kommuniziert nur sehr rudimentär, welche Kriterien darüber entscheiden, ob eine Statusmeldung tausend Menschen eingeblendet wird oder gar einer Million. Bekannt ist aber zumindest, dass die sogenannte Interaktion ein wichtiger Gradmesser für den Algorithmus ist.
Von Ingrid Brodnig im Buch Smartphone-Demokratie (2017) im Text Ein Sammelbecken für Populisten
Online zeigt sich, dass Wut viel Resonanz auslöst. Im Jahr 2013 führten die Wissenschaftler Daegon Cho und Alessandro Acquisti von der Carnegie Mellon University eine interessante Untersuchung durch. Sie analysierten 75000 Leserkommentare auf südkoreanischen Nachrichtenseiten. Dabei eruierten sie auch, wie sich Schimpfworte auf das Feedback auswirkten. In etlichen Zeitungsforen konnte man beispielsweise Userkommentare empfehlen oder ihnen ein Like geben. Die Forscher beobachteten: Kommentare mit Schimpfworten erhielten mehr Likes – sie ernteten überdurchschnittlich viel zustimmende Klicks.
Von Ingrid Brodnig im Buch Smartphone-Demokratie (2017) im Text Ein Sammelbecken für Populisten

icon1 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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