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Beats Biblionetz - Aussagen

Individuelle Aufgabenstellungen vermindern bei wissenschaftlichen Qualifikations-Arbeiten die Gefahr von Plagiarismus

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iconBemerkungen

Werner HartmannAnstatt zu versuchen, mit technischen Lösungen («Plagiarism Finder Software») Plagiaten einen Riegel zu schieben, sollten sich Schulen besser zeitgemässe Aufgabenstellungen überlegen, welche nicht einfach mittels Google & Copy & Paste bearbeitet werden können.
Von Werner Hartmann im Text Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren (2008)
Stefan WeberAuch die Unkreativität mancher Lehrender an den Universitäten begünstigt den Plagiarismus:Wenn das tausendste Referat über das Leben Friedrieh Nietzsches zu halten ist oder zum x-ten Mal die Geschichte des Internets »geschrieben« werden soll, dann liegt es - in Kombination mit manch anderen der hier erwähnten Punkte - für gewisse Studierende nahe, das Rad nicht noch einmal neu erfinden zu wollen.
Von Stefan Weber im Buch Das Google-Copy-Paste-Syndrom (2006) im Text Die Austreibung des Geistes aus der Textproduktion auf Seite  92
Rolf SchulmeisterSchummeln [...] wird immer wieder dort förmlich herausgefordert, wo die Lehre weitgehend standardisiert ist, wo dieselben Inhalte in derselben Form routinemäßig gelehrt werden, wo wiederholt dieselben Aufgaben gegeben werden und festgelegte Prüfungskataloge bestehen. Die Existenz der Repetitorien in den Rechtswissenschaften und das Lernen aus- Prüfungskatalogen in der Medizin sind ein Indiz für diese Behauptung. Wenn Inhalte und Ziele eines Kurses originell wären, und die Studierenden motiviert an selbstgewählten Themen forschen, die sich eng auf die Inhalte des Kurses beziehen und in den Lernprozeß der Teilnehmer eingebettet sind, dann dürfte sich das Kopieren fremder Arbeiten erübrigen, weil zu derart originären Themen keine Arbeiten im Netz stehen.
Von Rolf Schulmeister im Buch Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2003) im Text Szenarien netzbasierten Lernens auf Seite  164

iconZitationsgraph

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