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Glück fördert Gesundheit

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iconBemerkungen

Tatsächlich ist jedes anhaltend gute Gefühl gesund. Ganz gleich wie wir Glück messen, es scheint der körperlichen Gesundheit sehr zuträglich. Glückliche Menschen haben ein stärkeres Immunsystem, ihr Körper schüttet geringere Mengen des Stresshormons Kortisol aus. Wenn sie unter Versuchsbedingungen einem Grippevirus ausgesetzt werden, dann stecken sie sich weniger leicht an, und nach Operationen erholen sie sich schneller.
Von Richard Layard im Buch Die glückliche Gesellschaft (2005) im Text Was ist Glück? auf Seite  37
Besonders schöne Erlebnisse können sich sogar langfristig positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Nimmt man beispielsweise die rund 750 Schauspielerinnen und Schauspieler, die bislang für einen Oscar nominiert wurden, dann können wir vermutlich davon ausgehen, dass sie vor der Wahl durch die Jury im Durchschnitt alle gleich gesund waren. Die Gewinner müssen jedoch durch ihren Erfolg einen gewaltigen Auftrieb bekommen haben, denn im Durchschnitt wurden sie vier Jahre älter als diejenigen, die ohne Oscar nach Hause gingen.
Von Richard Layard im Buch Die glückliche Gesellschaft (2005) im Text Was ist Glück? auf Seite  37
Im Jahr 1932 traten in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin 180 junge Frauen in den katholischen Orden der School Sisters of Notre Dame ein. Vor ihrer Aufnahme mussten sie einen kurzen Lebenslauf in Form eines Aufsatzes schreiben. Diese Dokumente sind bis heute erhalten, auch wenn die meisten der Nonnen bereits verstorben sind. Psychologen haben die Aufsätze gelesen und danach beurteilt, wie sich die jungen Damen beim Eintritt ins Kloster fühlten. Diese Bewertungen wurden dann mit der Lebensdauer der Frauen verglichen. Erstaunlicherweise stellte sich heraus, dass man anhand der Empfindungen, die sie als junge Damen im Alter von etwa 20 Jahren niederschrieben, mit einiger Verlässlichkeit ihre Lebensdauer vorhersagen konnte: Von dem Viertel, das die positivsten Gefühle äußerte, wurden die meisten mindestens 85 Jahre alt. Um genau zu sein, waren es 90 Prozent, während aus dem Viertel mit den negativsten Empfindungen nur 35 Prozent dieses Alter erreichten.
Von Richard Layard im Buch Die glückliche Gesellschaft (2005) im Text Was ist Glück? auf Seite  36

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