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More than human

Performative Strategien des Entanglement in der postdigitalen Gegenwart: Ästhetische Praxis als performative Reflexion postdigitaler Kultur. Praktiken der Relationsbildung und Theater als Change-Agent
Sabine Köstler-Kilian
Publikationsdatum:
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iconZusammenfassungen

The term postdigitality, which is commonly used in the relevant academic discourse (see Cramer 2014), refers to a far-reaching transformation process that affects all relevant dimensions of social life. Not only the omnipresence and ubiquity of the digital play a central role in this process, but also the hybridity of «old» and «new» media and media-technological infrastructures as well as the hybridization of (artist) subjects go hand in hand with it and fundamentally change the perspective on who is the subject in artistic processes or what the subject is constellated as. However, postdigitality as a cultural change is not a common perspective in the educational context of schools. In the field of tension between tradition and transformation, understandings of subject, education, and art are also conflicting. With reference to Latour’s network paradigm of actor-network theory, to new materialism as well as praxeological perspectives of a doing subject, the fundamental transgressions and boundary dissolutions that arise for both the educational and artistic contexts are reflected upon in the following. The transgressions are to be framed in two ways: Firstly, with regard to the pedagogical dimensions of subject and education. Secondly, with regard to the transformation of the concept of art. Both dimensions are brought together for school theatre as a performative practice of reflection of post-digital cultures and reflected in their demarcation from the prevailing school-institutionalized understanding of subject, education and art.
Von Sabine Köstler-Kilian im Text More than human (2024)
Der in einschlägigen wissenschaftlichen Diskursen gängige Begriff der Postdigitalität (vgl. Cramer 2014) bezeichnet einen tiefgreifenden Transformationsprozess, der alle relevanten Dimensionen des gesellschaftlichen Lebens tangiert. Nicht nur die Omnipräsenz und Ubiquität des Digitalen spielen dabei ein zentrale Rolle, auch die Hybridität «alter» und «neuer» Medien bzw. medientechnologischer Infrastrukturen sowie auch Hybrisierungen von (Künstler:innen-)Subjekten gehen damit einher und verändern grundlegend die Perspektive darauf, wer in künstlerischen Prozessen Subjekt ist bzw. als was sich Subjekt konstelliert. Postdigitalität als Kulturwandel ist allerdings keine gängige Perspektive im bildungspolitischen Kontext Schule. Im Spannungsfeld zwischen Tradierung und Transformation konfligieren auch Subjekt-, Bildungs- und Kunstverständnisse. Unter Bezugnahme auf Latours Netzwerkparadigma der Akteur-Netzwerk-Theorie, auf New Materialism wie auch auf praxeologische Perspektiven eines doing subject werden im Folgenden die grundlegenden Transgressionen und Grenzauflösungen reflektiert, die sich sowohl für den pädagogischen als auch künstlerischen Kontext ergeben. Die Transgressionen sind dabei zweifach zu rahmen: zum einen hinsichtlich der pädagogischen Dimensionen Subjekt und Bildung, zum anderen hinsichtlich der Transformation des Kunstbegriffs. Beide Dimensionen werden für das Schultheater als eine performative Praxis der Reflexion postdigitaler Kulturen zusammengeführt und in ihrer Abgrenzung zum vorherrschenden schulisch-institutionalisierten Subjekt-, Bildungs- und Kunstverständnis reflektiert.
Von Sabine Köstler-Kilian im Text More than human (2024)

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Personen
KB IB clear
Jeanette Böhme , Tom Braun , BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung , Andreas Büsch , Valentin Dander , Sabine Eder , Helmut Fend , Annina Förschler , Max Fuchs , Harald Gapski , Martin Geisler , Sigrid Hartong , Theo Hug , Benjamin Jörissen , Hans-Dieter Kübler , Evgeny Morozov , Heinz Moser , Stephan Münte-Goussar , Horst Niesyto , Horst Pohlmann , Christoph Richter , Klaus Rummler , Gerda Sieben , Felix Stalder

Begriffe
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Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT)Actor-network theory , Bildungeducation (Bildung) , Gegenwartpresent , Paradigmaparadigm , Schuleschool
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Bücher
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
2006 local  Neue Theorie der Schule (Helmut Fend) 0, 0, 1, 4, 3, 2, 1, 2, 1, 0, 0, 1 26 41 1 645
2006   Schule am Ende der Buchkultur (Jeanette Böhme) 0, 4, 2, 0, 1, 1, 1, 2, 0, 2, 0, 0 18 68 0 1145
2013  local  To Save Everything, Click Here (Evgeny Morozov) 0, 1, 2, 0, 1, 0, 2, 2, 0, 0, 0, 0 48 152 0 1009
2015 local  Medienbildung als Schulentwicklung1, 1, 6, 0, 0, 2, 4, 3, 1, 0, 1, 0 36 131 0 865
2016  local  Kultur der Digitalität (Felix Stalder) 1, 0, 0, 0, 0, 3, 6, 3, 2, 1, 6, 0 208 103 0 945
2016 local web  Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft (BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung) 0, 1, 0, 1, 1, 3, 7, 3, 0, 2, 2, 0 21 38 0 520
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Texte
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
2015 local  Medienbildung als Schulentwicklung (Benjamin Jörissen, Stephan Münte-Goussar) 0, 0, 4, 3, 3, 2, 0, 0, 0, 2, 0, 0 8 12 0 827
2021 local web  Positionspapier zur Weiterentwicklung der KMK-Strategie «Bildung in der digitalen Welt» (Tom Braun, Andreas Büsch, Valentin Dander, Sabine Eder, Annina Förschler, Max Fuchs, Harald Gapski, Martin Geisler, Sigrid Hartong, Theo Hug, Hans-Dieter Kübler, Heinz Moser, Horst Niesyto, Horst Pohlmann, Christoph Richter, Klaus Rummler, Gerda Sieben) 1, 0, 1, 0, 2, 0, 2, 5, 0, 3, 1, 0 3 26 0 233

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