The great rewiring, unpluggedIs social media really behind an epidemic of teenage mental illness?
Candice L. Odgers
Erstpublikation in: Nature | Vol 628 | 4 April 2024
Publikationsdatum:
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Zusammenfassungen
The evidence is equivocal on whether screen time is to blame for rising levels of teen depression and anxiety — and rising hysteria could distract us from tackling the real causes.
Von Klappentext im Text The great rewiring, unplugged (2024) Candice L. Odgers geht in der Fachzeitschrift «Nature» noch einen Schritt weiter und verneint rundweg, dass soziale Medien für die Epidemie psychischer Erkrankungen von Jugendlichen verantwortlich gemacht werden können.
Two things need to be said after reading
The Anxious Generation. First, this
book is going to sell a lot of copies,
because Jonathan Haidt is telling a
scary story about children’s development
that many parents are primed to believe.
Second, the book’s repeated suggestion that
digital technologies are rewiring our children’s
brains and causing an epidemic of mental
illness is not supported by science. Worse, the
bold proposal that social media is to blame
might distract us from effectively responding
to the real causes of the current mental-health
crisis in young people.
Von Candice L. Odgers im Text The great rewiring, unplugged (2024) Die Entwicklungspsychologin Candice Odgers hat Haidts Buch in Nature (2024) einer scharfen Kritik unterzogen. Ihr Kernargument: Haidts Buch präsentiert eine Kausalgeschichte, die die Evidenz nicht trägt. Zeitlich parallele Anstiege von Smartphone-Nutzung und Jugend-Depression beweisen keine Kausalität, dabei handelt es sich um einen der ältesten Grundsätze empirischer Forschung. Mehrere Meta-Analysen und systematische Reviews kommen zu übereinstimmenden Befunden: schwache, gemischte oder gar keine Zusammenhänge. Wo längsschnittliche Daten existieren, weisen sie eher darauf hin, dass Jugendliche mit psychischen Problemen mehr Zeit in sozialen Medien verbringen und nicht, dass soziale Medien psychische Probleme verursachen.
Von Sebastian Tillmann im Text Wenn die Politik dem Konsens vorauseilt (2026)
Dieser Zeitschriftenartikel erwähnt ...
![]() Personen KB IB clear | Jonathan Haidt | ||||||||||||||||||
![]() Aussagen KB IB clear |
Korrelation bedeutet nicht Kausalität
Soziale Medien machen unglücklichSocial media makes people unhappy | ||||||||||||||||||
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Erwähnungen auf anderen Websites im Umfeld von Beat Döbeli Honegger
| Website | Webseite | Datum |
|---|---|---|
| Argumente gegen das Digitale in der Schule | Jonathan Haidt: The Anxious Generation / Generation Angst | 16.04.2024 |
Zitationsgraph
Zitationsgraph (Beta-Test mit vis.js)
2 Erwähnungen 
- Emotionen in Endlosschlaufe - Generation Angst? (Franziska Meister) (2024)
- Wenn die Politik dem Konsens vorauseilt - Social-Media-Verbote und die Grenzen der Evidenz (Sebastian Tillmann) (2026)

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Beat und dieser Zeitschriftenartikel
Beat hat Dieser Zeitschriftenartikel während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Aufgrund der wenigen Einträge im Biblionetz scheint er es nicht wirklich gelesen zu haben. Es gibt bisher auch nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.



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