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Beats Biblionetz - Begriffe

Leistungsschutzrecht

iconDefinitionen

In anderen Worten heisst dies: Facebook, Twitter und Google sollen die Verlage entschädigen. Weil sie als Platt­formen und Such­maschinen von hochwertigen Inhalten leben. Und Online-Medienportale diese liefern.
Von Adrienne Fichter im Text Eine Steuer für gestohlene Klicks (2019)

iconBemerkungen

Anders in Deutschland: Dort sind die Verleger am Ende doch eingeknickt und haben Google und Facebook Gratis­lizenzen ausgestellt.
Von Adrienne Fichter im Text Eine Steuer für gestohlene Klicks (2019)
Das Leistungsschutzrecht, das die Verleger fordern, ermöglicht der Medienbrache auf Augenhöhe mit den Silicon-Valley-Playern zu verhandeln.
Von Andreas Häuptli im Text Für ein griffiges Leistungsschutzrecht (2019)
Die Suche über Google und alle anderen Suchmaschinen ist vom Leistungsschutzrecht nicht berührt. Das Leistungsschutzrecht bezieht sich nur auf Aggregatoren-Dienste.
Von Andreas Häuptli im Text Für ein griffiges Leistungsschutzrecht (2019)
Obwohl die SP für die Medien­förderung eintritt, ist die Link-Steuer intern umstritten. SP-Nationalrätin und Medien­politikerin Min Li Marti sagt: «Ich halte die Analyse für richtig, das Instrument jedoch für falsch.»
Von Adrienne Fichter im Text Eine Steuer für gestohlene Klicks (2019)
In Spanien hat Google wegen des Leistungsschutz­rechts aus Trotz seinen Nachrichten­dienst Google News deaktiviert. Danach sind die Zugriffe auf spanische Nachrichten-Seiten um 13 Prozent zurückgegangen, was einem Umsatzrückgang von rund neun Millionen Euro entspricht.
Von Adrienne Fichter im Text Eine Steuer für gestohlene Klicks (2019)
Kritiker Andreas von Gunten, selber auch ein SP-Mann, hält das Vorgehen ordnungspolitisch für fragwürdig. Im Nationalrat wurde das Geschäft in der Rechts­kommission beraten, im Ständerat hingegen in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Ob dort die rechtliche Tragweite des Entwurfs wirklich verstanden wurde, bezweifelt er.
Von Adrienne Fichter im Text Eine Steuer für gestohlene Klicks (2019)
Braucht es in der Schweiz ein Leistungsschutzrecht, um die geistigen Inhalte der Medienhäuser zu schützen?
Ich will dem Verband nicht vorgreifen, aber ich bin klar dafür. Die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage müssen gegen die unlautere Ausbeutung ihrer geistigen Inhalte durch Suchmaschinen wie Google geschützt werden. Google verdient auf unsere Kosten viel Geld, ohne uns Medien auch nur einen Teil davon abzugeben. Wir können doch nicht zusehen, wie wir für viel Geld Inhalte produzieren und Aggregatoren diese von uns klauen. Google fördert indirekt das Zeitungssterben und schadet so unserer Demokratie.
Von Marc Walder, Martin Spieler, Reza Rafi im Text «Mit Energy-TV starten wir einen neuen Sender für Junge» (2012)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Grenzkostenmarginal cost, Zukunftfuture, Verlagepublisher, Marktmarket, Urheberrecht

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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