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Plagiarismus

BiblioMapBiblioMap zu "Plagiarismus" Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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Synonyme des Begriffs "Plagiarismus"

Plagiarismus, plagiarism

Definitionen des Begriffs "Plagiarismus"

Im Urheberrecht kommt der Begriff Plagiat nicht vor. Die Hochschulrektorenkonferenz, ein Zusammenschluss fast aller staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland, hat in einer Empfehlung an die deutschen Universitäten das Plagiat definiert als „unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorschaft“. Verwertung ist hier nicht nur im kommerziellen Sinn gemeint, sondern würde auch dann vorliegen, wenn jemand die Idee, Hypothese, Theorie oder Ähnliches eines anderen Autoren in seine eigene Arbeit übernimmt, ohne diesen ursprünglichen Autor zu nennen.
von Matthias Spielkamp im Buch Urheberrecht im Alltag (2008) im Text Wenig ist so, wie es scheint

Bemerkungen zum Begriff "Plagiarismus"

Werner HartmannAnstatt zu versuchen, mit technischen Lösungen («Plagiarism Finder Software») Plagiaten einen Riegel zu schieben, sollten sich Schulen besser zeitgemässe Aufgabenstellungen überlegen, welche nicht einfach mittels Google & Copy & Paste bearbeitet werden können.
von Werner Hartmann im Text Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren (2008)
Stefan WeberAuch die Unkreativität mancher Lehrender an den Universitäten begünstigt den Plagiarismus:Wenn das tausendste Referat über das Leben Friedrieh Nietzsches zu halten ist oder zum x-ten Mal die Geschichte des Internets »geschrieben« werden soll, dann liegt es - in Kombination mit manch anderen der hier erwähnten Punkte - für gewisse Studierende nahe, das Rad nicht noch einmal neu erfinden zu wollen.
von Stefan Weber im Buch Das Google-Copy-Paste-Syndrom (2006) im Text Die Austreibung des Geistes aus der Textproduktion auf Seite 92
Rolf SchulmeisterSchummeln hat seine Ursachen auch in mangelnder Betreuung. Würde ich als Hochschullehrer meine Studierenden intensiv betreuen und mit ihnen lernprozeßbegleitend arbeiten, so wäre ich vertraut mit der Genese ihrer Arbeiten, ihren ersten Ideen, ihren Irrtümern, den Ergebnissen ihrer Recherchen, ihren Quellen und Hypothesen und schließlich den anfänglichen Entwürfen ihrer Arbeiten. In einem solchen gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozeß würde eine kopierte Arbeit deutlich erkennbar als Fremdkörper auftauchen.
von Rolf Schulmeister im Buch Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2003) im Text Szenarien netzbasierten Lernens auf Seite 165
Stefan WeberNicht so sehr das viel zitierte Betreuungsmissverhältnis, sondern viel mehr die Betreuungsinkompetenz fördert den Plagiarismus. Ein gewisser Prozentsatz der Professoren weigert sich leider bis heute zu googeln oder beherrscht die Google-Funktionen einfach nicht richtig. Andere wiederum reichen die Stapel der Abschlussarbeiten widerwillig an ihre Assistenten weiter. Zudem werden oft Themen von Betreuern angenommen, bei denen sie wissenschaftlich gar nicht ausgewiesen sind. Wenn die Studierenden merken, dass die Lehrenden gar nicht Bescheid wissen, fördert das den Betrug.
von Stefan Weber im Buch Das Google-Copy-Paste-Syndrom (2006) im Text Die Austreibung des Geistes aus der Textproduktion auf Seite 92
Rolf SchulmeisterSchummeln [...] wird immer wieder dort förmlich herausgefordert, wo die Lehre weitgehend standardisiert ist, wo dieselben Inhalte in derselben Form routinemäßig gelehrt werden, wo wiederholt dieselben Aufgaben gegeben werden und festgelegte Prüfungskataloge bestehen. Die Existenz der Repetitorien in den Rechtswissenschaften und das Lernen aus- Prüfungskatalogen in der Medizin sind ein Indiz für diese Behauptung. Wenn Inhalte und Ziele eines Kurses originell wären, und die Studierenden motiviert an selbstgewählten Themen forschen, die sich eng auf die Inhalte des Kurses beziehen und in den Lernprozeß der Teilnehmer eingebettet sind, dann dürfte sich das Kopieren fremder Arbeiten erübrigen, weil zu derart originären Themen keine Arbeiten im Netz stehen.
von Rolf Schulmeister im Buch Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2003) im Text Szenarien netzbasierten Lernens auf Seite 164

Der Begriff "Plagiarismus" ist verwandt mit:


Aussagen, Empfehlungen, Thesen
Das Ausmass von Plagiarismus wird in der (Hoch-)Schule unterschätzt

Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Wikipedia, Urheberrecht, Verständlichkeit, wissenschaftliches Schreiben, Konzeptwissen

Personen, die diesen Begriff am meisten verwenden (beta)

Stefan Weber Stefan
Weber
Hermann Maurer Hermann
Maurer

Personen, die am häufigsten zusammen mit diesen Begriff erwähnt werden (beta)

Der Begriff "Plagiarismus" wird besprochen in (Zitationen): Dies ist eine graphische Darstellung aller im Biblionetz vorhandenen Werke und ihre Verknüpfungen untereinander, die das ausgewählte Thema behandeln.

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Der Begriff "Plagiarismus" wird besprochen in (Zitationen): Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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Einträge in Beats Blog zum Begriff "Plagiarismus"

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