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Beats Biblionetz - Begriffe

Gefühlefeelings

iconDefinitionen

Eine Emotion ist eine automatische Antwort des Körpers auf eine bestimmte Situation - das Blitzen der Augen vor Lust, das Erröten der Gesichtshaut, wenn wir bei einer Ausrede ertappt worden sind. Ein Gefühl erleben wir, wenn wir diese Emotion bewusst wahrnehmen.
Von Stefan Klein im Buch Die Glücksformel (2002) auf Seite 35
Ich habe vorgeschlagen, den Ausdruck Gefühl für die private, mentale Erfahrung einer Emotion zu reservieren, während der Ausdruck Emotion dazu dienen sollte, all jene Reaktionen zu bezeichnen, die grösstenteils öffentlich zu beobachten sind. Praktisch heisst das, das Sie bei jemand anders kein Gefühl beobachten können, wohl aber bei sich selbst, wenn Sie als bewusstes Wesen Ihre eigenen emotionalen Zustände wahrnehmen. Entsprechend kann niemand Ihre eigenen Gefühle beobachten, während jedoch einige Aspekte der Emotionen, die Ihre Gefühle hervorrufen, für andere offen zu Tage liegen.
Von Antonio R. Damasio im Buch Ich fühle, also bin ich (2000)

iconBemerkungen

Für die Erinnerung an ein Gefühl kommt es nicht darauf an, wie lange es dauert; dies konnte Kahneman in anderen Experimenten bestätigen. Was das Gehirn speichert, sind einzig der Höhepunkt der Empfindung und die letzten Minuten vor ihrem Abklingen.
Von Stefan Klein im Buch Die Glücksformel (2002) im Text Die Macht der Perspektive auf Seite 226

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Emotionenemotions, Ich, limbisches System, Trauer, Furcht

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Sigmund Freud Sigmund
Freud
Michael Pauen Michael
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Marcel Proust Marcel
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Jostein Gaardner Jostein
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Francis Crick Francis
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Abraham Maslow Abraham
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Antonio R. Damasio Antonio R.
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Roth

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Das Themenfeld Gefühle aus historischer Perspektive
Wer hätte sich nicht schon detaillierter Überlegungen zum Themenfeld "Gefühle" gemacht! Es wird darum der Versuch unternommen, einige fundamentale Erläuterungen aus historischer Perspektive zu beschreiben.
Erstmalig diskutiert wurde das Thema im Jahr 1972. Damals war vieles noch anders. Allgemein gilt Gerhard Roth als häufig zitierter Spezialist für dieses Thema. Antonio R. Damasio wird aber ebenfalls oft genannt.
Nützlich ist ein Blick auf die Definitionsvielfalt. Die wichtigste Beschreibung des Begriffs von Antonio R. Damasio (2000) lautet: "Ich habe vorgeschlagen, den Ausdruck Gefühl für die private, mentale Erfahrung einer Emotion zu reservieren, während der Ausdruck Emotion dazu dienen sollte, all jene Reaktionen zu bezeichnen, die grösstenteils öffentlich zu beobachten sind. Praktisch heisst das, das Sie bei jemand anders kein Gefühl beobachten können, wohl aber bei sich selbst, wenn Sie als bewusstes Wesen Ihre eigenen emotionalen Zustände wahrnehmen. Entsprechend kann niemand Ihre eigenen Gefühle beobachten, während jedoch einige Aspekte der Emotionen, die Ihre Gefühle hervorrufen, für andere offen zu Tage liegen."Verwandt die Erklärung von Stefan Klein von 2002 : "Eine Emotion ist eine automatische Antwort des Körpers auf eine bestimmte Situation - das Blitzen der Augen vor Lust, das Erröten der Gesichtshaut, wenn wir bei einer Ausrede ertappt worden sind. Ein Gefühl erleben wir, wenn wir diese Emotion bewusst wahrnehmen.". Unübersehbar sind hier verbindende und trennende Aspekte. ...

iconZitationsgraph

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