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Beats Biblionetz - Begriffe

Gefühlefeelings

iconDefinitionen

Eine Emotion ist eine automatische Antwort des Körpers auf eine bestimmte Situation - das Blitzen der Augen vor Lust, das Erröten der Gesichtshaut, wenn wir bei einer Ausrede ertappt worden sind. Ein Gefühl erleben wir, wenn wir diese Emotion bewusst wahrnehmen.
Von Stefan Klein im Buch Die Glücksformel (2002) auf Seite 35
Ich habe vorgeschlagen, den Ausdruck Gefühl für die private, mentale Erfahrung einer Emotion zu reservieren, während der Ausdruck Emotion dazu dienen sollte, all jene Reaktionen zu bezeichnen, die grösstenteils öffentlich zu beobachten sind. Praktisch heisst das, das Sie bei jemand anders kein Gefühl beobachten können, wohl aber bei sich selbst, wenn Sie als bewusstes Wesen Ihre eigenen emotionalen Zustände wahrnehmen. Entsprechend kann niemand Ihre eigenen Gefühle beobachten, während jedoch einige Aspekte der Emotionen, die Ihre Gefühle hervorrufen, für andere offen zu Tage liegen.
Von Antonio R. Damasio im Buch Ich fühle, also bin ich (2000)

iconBemerkungen

Für die Erinnerung an ein Gefühl kommt es nicht darauf an, wie lange es dauert; dies konnte Kahneman in anderen Experimenten bestätigen. Was das Gehirn speichert, sind einzig der Höhepunkt der Empfindung und die letzten Minuten vor ihrem Abklingen.
Von Stefan Klein im Buch Die Glücksformel (2002) im Text Die Macht der Perspektive auf Seite 226
Im 21. Jahrhundert jedoch sind Gefühle nicht mehr die besten Algorithmen auf der Welt. Wir entwickeln gerade überlegene Algorithmen, die sich auf beispiellose Rechenleistung und riesige Datenbanken stützen können. Die Algorithmen von Google und Facebook wissen nicht nur genau, wie Sie sich fühlen, sondern wissen unzählige weitere Dinge über Sie, die Sie kaum für möglich halten. Folglich sollten Sie nicht mehr auf Ihre Gefühle hören, sondern auf diese externen Algorithmen.
Von Yuval Noah Harari im Buch Homo Deus (2015) im Text Die Datenreligion

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Emotionenemotions, Ich, limbisches System, Gehirnbrain, Trauer

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Michael Pauen Michael
Pauen
Sigmund Freud Sigmund
Freud
Marcel Proust Marcel
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Jostein Gaardner Jostein
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Francis Crick Francis
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Antonio R. Damasio Antonio R.
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Ronald D. Laing Ronald D.
Laing
Gerhard Roth Gerhard
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Le Doux

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

iconBlahfasel-Generator (Beta)

Gefühle - die Sichtweise von Dietrich Dörner
Nicht erst seit kurzem bewegt das Spannungsfeld "Gefühle" die Gemüter. Im folgenden wird aus diesem Grund versucht, das Spannungsfeld detaillierter zu skizzieren.
Bereits vor 47 Jahren wurde das Thema ein erstes Mal betrachtet. Seither ist viel passiert. Oft wird Gerhard Roth zum Begriff Gefühle zitiert. Antonio R. Damasio wird aber ebenfalls oft zitiert.
Nützlich ist ein Blick auf die zahlreichen Definitionen des Begriffs. Die älteste einigermassen bekannte Erklärung des Begriffs von Stefan Klein von 2002 lautet: "Eine Emotion ist eine automatische Antwort des Körpers auf eine bestimmte Situation - das Blitzen der Augen vor Lust, das Erröten der Gesichtshaut, wenn wir bei einer Ausrede ertappt worden sind. Ein Gefühl erleben wir, wenn wir diese Emotion bewusst wahrnehmen."...

iconZitationsgraph

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