/ en / Traditional / mobile

Beats Biblionetz - Texte

Selbstkorrigierende Kodierungen

Erste Seite des Textes (PDF-Thumbnail)
Dieses Biblionetz-Objekt existiert erst seit August 2018. Es ist deshalb gut möglich, dass viele der eigentlich vorhandenen Vernetzungen zu älteren Biblionetz-Objekten bisher nicht erstellt wurden. Somit kann es sein, dass diese Seite sehr lückenhaft ist.

iconZusammenfassungen

Juraj HromkovicModeme Technologien ermöglichen es uns, immer grössere Datenmengen abzuspeichern, zu übertragen und zu verarbeiten. je mehr Daten wir handhaben, desto grösser wird jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass ab und zu ein Bit verloren geht oder «geflippt» wird (eine 1 wird zu einer O oder O zu 1). Wenn so etwas passiert, werden die Daten danach eventuell falsch interpretiert. Um das zu vermeiden, baut man spezielle Kodierungen der Daten. Diese erkennen, dass die Daten irgendwo einen Fehler enthalten. Manche Kodierungen können den Fehler sogar direkt ermitteln und ihn eigenständig korrigieren.
Die am weitesten verbreitete Anwendung ist die digitale Abspeicherung von Musik Vor 50 Jahren verwendete man Schallplatten zur Abspeicherung und Wiedergabe von Musik. Ein kleiner Kratzer auf der Oberfläche der Platte reichte aus, und die korrekte Wiedergabe der Musik war nicht möglich. Dies passierte, weil die beschädigten Daten im Bereich des Kratzers fehlten bzw. nicht mehr lesbar waren. Die darauffolgende Technologie der CD war bereits um einiges zuverlässiger. Selbst zehn Kratzer konnten die korrekte Wiedergabe der CD nicht verhindern.
In diesem Kapitel lernst du, wie man Daten so kodieren kann, dass entstandene Fehler automatisch korrigiert werden können.
Von Juraj Hromkovic im Buch Einfach Informatik 7-9 - Daten darstellen, verschlüsseln, komprimieren (2018) im Text Selbstkorrigierende Kodierungen

iconBemerkungen

Beat Döbeli HoneggerDieses Kapitel ist aus meiner Sicht recht anspruchsvoll und etwas detailreich für die Zielstufe: "Oder allgemein gesagt: Eine Kodierung heisst k-fehlerkorrigierend, wenn der Abstand der Kodierung mindestens 2k + 1 ist. Wenn man k Positionen eines Code-Worts ändert, hat das geänderte Wort immer noch mindestens den Abstand k + 1 zu jedem anderen Code-Wort. Somit hat das ursprüngliche, korrekte Code-Wort den kleinsten Abstand aller Code-Wörter zu einer Nachricht mit höchstens k Fehlern."
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 15.08.2018

iconDieses Kapitel erwähnt...


Begriffe
KB IB clear
Datendata, Datenträger, Digitalisierung, Schallplatte

iconDieses Kapitel erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

icon
Nicht erwähnte Begriffe
Harddisk

iconVolltext dieses Dokuments

LokalSelbstkorrigierende Kodierungen: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 2190 kByte)

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.