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Wege aus der Ironie in Richtung ernsthafter Automatisierung

Andreas Lüdtke
Zu finden in: Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (Seite 125 bis 146), 2015    
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iconZusammenfassungen

Automatisierung wurde in der Vergangenheit und wird auch heute noch oft unter der Annahme betrieben, dass der Mensch das schwächste Glied der Kette ist und dass er deshalb nach und nach vollständig ersetzt werden muss. Dies hat zu einigen Ironien geführt, die eine neue Qualität von Fehlerarten hervorgebracht haben, die häufig lapidar als 'Fehlbedienungen' abgetan werden. Der Text zeigt auf, dass diese Ironien aus einer unzureichenden Auseinandersetzung mit dem Faktor Mensch resultieren. Es wird argumentiert, dass Automatisierung ohne Einbeziehung des Menschen nicht erfolgreich betrieben werden kann. Die Rolle des Menschen muss explizit gestaltet werden und diese Rolle wegentwickeln zu wollen ist keine Lösung. Der Text argumentiert für die Auflösung einer starren Zuweisung von Aufgaben auf Mensch und Maschine. Eine optimale Aufgabenaufteilung kann nicht a-priori festgelegt werden, sondern muss zu jedem Zeitpunkt anhand festgelegter Verteilungsstrategien auf Basis situativer Erfordernisse neu bestimmt werden. Diese Flexibilität kann durch eine neue Perspektive auf die Mensch-Maschine Beziehung unterstützt werden: das Mensch-Maschine Team (MMT). Die Teamperspektive stellt die Entwickler vor neue Entwurfsherausforderungen. Der Text zeigt, dass diesen mit einem ingenieurmäßigen modellbasierten Vorgehen begegnet werden kann. Abschließend wird innerhalb dieses Vorgehens exemplarisch die Methodik des Ecological Interface Designs für den Entwurf der Mensch-Maschine Schnittstelle vorgestellt.

Von Andreas Lüdtke im Buch Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (2015) im Text Wege aus der Ironie in Richtung ernsthafter Automatisierung

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LokalAuf dem WWW Wege aus der Ironie in Richtung ernsthafter Automatisierung: Artikel als Volltext bei Springerlink (lokal: PDF, 347 kByte; WWW: Link OK 2017-06-28)

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