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Infrastrukturelle Voraussetzungen an den Schweizerischen Schulen

Alexandra Zaugg, , Per Bergamin, Gian-Paolo Curcio
Zu finden in: Schweiz First Findings, 2014    
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iconZusammenfassungen

In diesem Kapitel wurde der Frage nachgegangen, über welche technischen Ressourcen und technologische Infrastruktur die Schweizer Schulen verfügen und wie sich diese vom ICILS-Länderdurchschnitt unterscheiden. Es kann diesbezüglich konstatiert werden, dass den Schweizer Schulen in einigen Bereichen vergleichsweise gute Ressourcen zur Verfügung stehen. Beispielsweise sind in der Schweiz die vier Office-Softwareprogramme (Textverarbeitung, Datenbanken, Tabellenkalkulation), Übungs- und Trainingsprogramme, Grafikund Zeichenprogramme und Präsentationsprogramme an jeder oder fast jeder Schule vorhanden. Schweizer Lehrpersonen können weiter an beinahe allen Schulen via Schul-E-Mail kommunizieren. Es gibt aber auch Ressourcen, auf die in den Schulen der anderen Länder (ICILS-Länderdurchschnitt) häufiger zugegriffen werden können. In der Schweiz können beispielsweise Schülerinnen und Schüler nur in knapp der Hälfte der Schulen einen Schul-EMaildienst nutzen, während das die Schülerinnen und Schüler des ICILS-Länderdurchschnitts in über 60% der Schulen können.
In der Schweiz teilen sich durchschnittlich 4 Schülerinnen und Schüler einen Computer und 7 Computer pro Schülerin oder Schüler sind für sie zugänglich. Der ICILS-Länderdurchschnitt liegt zwar höher, also es müssen sich mehr Lernende einen Computer teilen, doch zeigt der Vergleich mit den europäischen Ländern Dänemark, Niederlande und Norwegen, dass diese besser ausgestattet sind. In Deutschland teilen sich hingegen doppelt so viele Schülerinnen und Schüler einen Computer wie in der Schweiz. Dem Schweizer Binnenvergleich ist zu entnehmen, dass vor allem Schulen in Gemeinden mit weniger als 3`000 Einwohnerinnen und Einwohner über weniger Computer verfügen als Schulen in grösseren Gemeinden.
Von Alexandra Zaugg, Fritz Oser, Per Bergamin, Gian-Paolo Curcio im Buch Schweiz First Findings (2014) im Text Infrastrukturelle Voraussetzungen an den Schweizerischen Schulen
In diesem Kapitel werden die Voraussetzungen der Informatikinfrastruktur näher betrachtet. Dabei wird vor allem die Verfügbarkeit dieser Infrastruktur an Schweizer Schulen beschrieben und mit den ICLS-Länderdurchschnitten verglichen. Ergänzend dazu wird das Verhältnis zwischen der Anzahl Computer und der Anzahl Lernender ermittelt und dargestellt. Die Verfügbarkeit von guten Infrastrukturen gilt als elementarer Einflussfaktor im Hinblick auf die schulische und ausserschulische Nutzung der IKT durch Schülerinnen und Schüler sowie auf den Unterrichtseinsatz der entsprechenden Instrumente durch die Lehrpersonen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass in einem Umfeld ohne oder mit wenig technischen Voraussetzungen bzw. Verfügbarkeit kaum ein ideales Lernumfeld für die Erreichung von hohen Informations- und Computerkompetenzen besteht. In diesem Zusammenhang legen wir der hier aufgeführten Analyse die Frage zugrunde, über welche tech-nischen Ressourcen und welche technologische Infrastruktur die Schweizer Schulen im Vergleich zu den Schulen des ICILS-Länderdurchschnitts verfügen.
So wichtig die Frage der Verfügbarkeit, auf den ersten Blick ist, sie sagt wenig über die Nutzung vorhandener Ressourcen aus. Es wäre interessant festzustellen, ob grösseres Vorhandensein von Material (a) zu grösserer Nutzung führt, (b) höhere Leistungen und höhere Motivation bewirkt, und © ob Unterschiede in der Adaptivität hinsichtlich unterschiedlicher Begabungen überwunden werden. Die in diesem Kapitel dargestellten Resultate führen direkt zu solchen und ähnlichen Fragen, ohne diese vorerst zu beantworten. Sie sind erst ein vorläufiger Schritt dahin. Auch muss man die Daten dahingehend einschränkend lesen, als nichts über das Alter von z.B. zur Verfügung stehenden Computern gesagt wird. Während an Hochschulen der Ersatz neuer Hardware relativ schnell erfolgt, ist dies im achten Schuljahr noch selten der Fall. Trotzdem bleibt die Thematik, ob das Ausmass an dessen Vorhandensein als Prädiktor für die Informations- und Computerkompetenz angesehen werden kann, zentral und wichtig und wird von uns in später folgenden vertiefenden Analysen behandelt werden.
Die für die IKT relevanten Ressourcen der einzelnen Schulen wurden mittels einer Befragung der Verantwortlichen der einzelnen Schulen erfasst. Der entsprechende Fragebogen beinhaltet Items zur Verfügbarkeit von technischen Ressourcen für Lehrpersonen, zum Einsatz im Unterricht und für das Lernen der Schülerinnen und Schüler sowie zur allgemeinen Nutzungsmöglichkeit für die Schülerinnen und Schüler.
Die folgenden Ausführungen zeigen die Situationen in 72 Schweizer Schulen. Die Ergebnisse werden je nach Opportunität mit dem Mittelwert aller an der ICILS-Studie teilnehmenden Länder oder binnenschweizerisch verglichen.
Von Alexandra Zaugg, Fritz Oser, Per Bergamin, Gian-Paolo Curcio im Buch Schweiz First Findings (2014) im Text Infrastrukturelle Voraussetzungen an den Schweizerischen Schulen

iconBemerkungen

Hmm, ich weiss nicht recht, wie ich den drittletzten Satz des Kapitels "So kann man beispielsweise aufgrund der Befunde wollen, dass unabhängig von einer Schulgrösse und der sozio-ökomischen Umgebung einer Schule in jeder Schulbibliothek eine Suchmaschine steht." verstehen sollte.
erfasst im Biblionetz am 21.11.2014

iconDieses Kapitel erwähnt...


Personen
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Jean-Luc Barras, Dominik Petko

Begriffe
KB IB clear
Computercomputer, Fragebogen, Hardwarehardware, LehrerInteacher, Schuleschool, SchweizSwitzerland, Unterricht
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2007  ICT und Bildung: Hype oder Umbruch?21, 12, 8, 6, 10, 13, 10, 8, 6, 8, 11, 12475712934
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2007    Computer und Internet in Schweizer Schulen (Jean-Luc Barras, Dominik Petko) 15, 4, 4, 6, 6, 4, 7, 3, 2, 3, 5, 644296749

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Nicht erwähnte Begriffe
Bildung, Kinder, Lernen

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