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Beats Biblionetz - Texte

Von der Informationsüberlastung zur Informationssouveränität

Publikationsdatum:
Zu finden in: re:publica 2014, 2014
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iconZusammenfassungen

Information ist zuviel und zu schnell, überfordert und produziert Stress. Information erreicht uns heute, so heißt es, auf eine brutale Weise direkt, ohne Gatekeeper und Vermittler. Aber die Dramatisierungstechniken der Kulturkritik greifen zu kurz. Vermittler sind heute nicht weniger wichtig, sondern nur weniger sichtbar. Wir alle leben heute parallel in drei Informationswelten, für die wir auf dem Weg zu echter Informationssouveränität unterschiedliche Strategien benötigen. Der Vortrag entfaltet diese Drei-Welten-Theorie und nennt die wichtigsten Strategien, die Einzelne, Unternehmen und Gesellschaften brauchen.
Von Klappentext an der Veranstaltung re:publica 2014 im Text Von der Informationsüberlastung zur Informationssouveränität (2014)
Die Debatte über das Problem der Informationsüberflutung – von Alvin Toffler (Der Zukunftsschock) bis zu Neil Postman (Das Technopol), von Clay Shirkey (Filter Failure) bis zu Howard Rheingold (Net Smart) – basiert auf einer pauschal-vereinfachten Gegenüberstellung: der Einzelne, der dem Datenwirrwarr mehr oder minder ohnmächtig gegenüber steht.
Aber dieses Denkschema greift zu kurz, denn wir leben heute alle parallel in drei Informationswelten, für die wir auf dem Weg zu echter Informationssouveränität unterschiedliche Strategien benötigen. In der ersten Welt der unsichtbaren Auswahlentscheidungen regieren intransparente Filterprinzipien (von Googles Algorithmus bis zu Facebooks Edge Rank), für die wir uns nicht bewusst entschieden haben. Hier brauchen wir technisches Verständnis und Aufklärung über Marktmonopole und Geschäftsmodelle.
In der zweiten Welt der prinzipiell bekannten Auswahlentscheidungen (das ist z. B. die Welt der klassischen Massenmedien) haben wir das Problem der Informationsauswahl hingegen bewusst delegiert und könnten die Auswahlregeln zumindest in Erfahrung bringen. Die in dieser Welt notwendige Strategie: eine Auseinandersetzung mit der Filterkompetenz des jeweiligen Mediums, dem wir vertrauen – oder auch nicht.
Die dritte Welt nenne ich die Welt der individuellen Auswahlzwänge, in der sich Einzelne überfordert fühlen. In dieser Welt wird das Problem der Auswahl zur individuellen Last. Hier gilt es, persönlich-private Strategien gegen den Informationsstress und eine Aufmerksamkeit für die eigene Aufmerksamkeit zu entwickeln (siehe etwa die Wisdom 2.0-Bewegung um Soren Gordhamer und aktuelle Debattenbeiträge zum Thema in Wired).
Von Bernhard Pörksen an der Veranstaltung re:publica 2014 im Text Von der Informationsüberlastung zur Informationssouveränität (2014)

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Personen
KB IB clear
Neil Postman, Howard Rheingold, Alvin Toffler

Begriffe
KB IB clear
Algorithmusalgorithm, facebook, Gatekeepergatekeeper, Geschäftsmodellbusiness model, Google, Informationinformation, Informationsflutinformation overflow, Informationsweltinformation world, Kulturculture, Massenmedien, Stressstress, Technik, Zukunftfuture
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1970    Future Shock (Alvin Toffler) 2, 3, 4, 5, 4, 4, 5, 4, 5, 8, 7, 14369814350
1992   Technopoly (Neil Postman) 3, 4, 4, 4, 5, 8, 9, 3, 5, 4, 6, 104285103103
2012   Net Smart (Howard Rheingold) 1, 2, 3, 1, 1, 5, 2, 3, 2, 3, 4, 67206193

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Substanzwelt, Twitter

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LokalAuf dem WWW Von der Informationsüberlastung zur Informationssouveränität: Videaufzeichung des Vortrags (lokal: 93284 kByte; WWW: Link OK 2017-06-28)

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