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Entwicklung von Organisationen als organisationspädagogische Gestaltungsaufgabe

Timm C. Feld
Zu finden in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 13/1 (Seite 83 bis 98)
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iconZusammenfassungen

Das Kernstück deutscher Schulinspektionen ist die Evaluation von Unterrichtsqualität mithilfe fragebogengestützter Expertenratings. Die für die Leistungsmessung zugrunde gelegten Qualitätsmerkmale rekurrieren zumeist auf bekannte Kriterienmatrizen effektiven Unterrichts und orientieren sich entsprechend am Prozess-Produkt-Paradigma der Schuleffektivitätsforschung. Bislang fehlen jedoch noch sowohl komplexe Unterrichtsqualitätsmodelle als auch Maßstäbe für die Leistungsbeurteilung und Standards für die Leistungsbewertung, die es Schulverantwortlichen und Bildungsadministration erlauben, kriteriale Fragestellungen auf Basis der Evaluationsergebnisse zu beantworten und die Schul- und Unterrichtsentwicklung anhand transparenter Kriterien wissensbasiert zu steuern. Im vorliegenden Beitrag wird die Idee aufgegriffen, auf Grundlage vergleichender empirischer Forschung ein gestuftes Modell von Unterrichtsqualität für die Einordnung von Evaluationsergebnissen zu erstellen. Das Modell wird mithilfe der probabilistischen Testtheorie auf Basis von Daten einer Normierungsstichprobe (N = 2240) der Schulinspektion Hamburg generiert. Die Befunde zeigen, dass es mit Daten aus Schulinspektionsverfahren grundsätzlich möglich ist, ein Modell zu erstellen, das die Überführung quantitativer Messwerte in qualitative Aussagen zur Qualität von Unterricht ermöglicht, das sich zwischen Schulformen invariant verhält und sowohl in den Randbereichen der Skala als auch in deren Mittelbereich gut diskriminiert. Die Datenstruktur ist jedoch mehrdimensional angelegt, sodass bei einer eindimensionalen Modellierung von Unterrichtsqualität ein Informationsverlust und Ungenauigkeiten bei der Bestimmung empirischer Kennwerte zu erwarten sind. Gleichwohl sind die beobachteten Verzerrungen gering und die einzelnen Subdimensionen von Unterrichtsqualität korrelieren teilweise hoch miteinander, sodass davon auszugehen ist, dass ein eindimensionales Stufenmodell zur Beschreibung von Unterrichtsqualität eine sinnvolle, empirisch haltbare Approximation des mehrdimensionalen Modells darstellt. Ein solch abgestuftes Modell wird abschließend mithilfe eines Proficiency Scaling aus den Daten heraus entwickelt und inhaltlich vorgestellt.
Von Timm C. Feld in der Zeitschrift Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 13/1 im Text Entwicklung von Organisationen als organisationspädagogische Gestaltungsaufgabe

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Personen
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Helmut Fend, Andreas Helmke, Hilbert Meyer, Diane Ravitch, Franz. E. Weinert
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
Unterrichtsqualität (Andreas Helmke) 2, 3, 2, 2, 1, 5, 4, 1, 1, 2, 2, 61926264
1995National Standards in American Education (Diane Ravitch) 7700
1998Qualität im Bildungswesen (Helmut Fend) 13000
2001Leistungsmessungen in Schulen (Franz. E. Weinert) 3, 2, 3, 5, 3, 5, 2, 4, 4, 6, 2, 44234520
2003   Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards3, 2, 5, 2, 1, 1, 3, 2, 1, 3, 4, 6552161353
2004   Was ist guter Unterricht? (Hilbert Meyer) 2, 2, 7, 6, 4, 9, 3, 3, 2, 8, 12, 243015244140
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2006    Was wissen wir über guten Unterricht? (Andreas Helmke) 3, 2, 2, 1, 1, 2, 2, 1, 3, 2, 2, 64116422

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