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Consequences of erudite vernacular utilized irrespective of necessity

problems with using long words needlessly
Daniel M. Oppenheimer
Erstpublikation in: Applied Cognitive Psychology, Volume 20, Issue 2, Date: March 2006, Pages: 139-156
Publikationsdatum:

iconZusammenfassungen

Most texts on writing style encourage authors to avoid overly-complex words. However, a majority of undergraduates admit to deliberately increasing the complexity of their vocabulary so as to give the impression of intelligence. This paper explores the extent to which this strategy is effective. Experiments 1-3 manipulate complexity of texts and find a negative relationship between complexity and judged intelligence. This relationship held regardless of the quality of the original essay, and irrespective of the participants' prior expectations of essay quality. The negative impact of complexity was mediated by processing fluency. Experiment 4 directly manipulated fluency and found that texts in hard to read fonts are judged to come from less intelligent authors. Experiment 5 investigated discounting of fluency. When obvious causes for low fluency exist that are not relevant to the judgement at hand, people reduce their reliance on fluency as a cue; in fact, in an effort not to be influenced by the irrelevant source of fluency, they over-compensate and are biased in the opposite direction. Implications and applications are discussed.
Von Daniel M. Oppenheimer im Text Consequences of erudite vernacular utilized irrespective of necessity (2006)
Kurz und simpel wirkt schlauer als lang und kompliziert

Welche Schrift und Wortwahl einen Autor intelligent wirken lassen

Unnötig lange Wörter und ein komplizierter Schriftsatz verleiten Leser zu einer schlechten Meinung über die Intelligenz des Autors. Zu diesem Ergebnis gelangt eine amerikanische Forschergruppe um Daniel Oppenheimer. Demnach lassen sich Leser durch klare Worte und einen einfachen Zeichensatz stärker beeindrucken als durch ein ausgefeiltes Vokabular und ein überladenes Schriftbild.

In ihrer Studie legten Oppenheimer und seine Kollegen den Testpersonen verschiedene Textproben vor. Diese stammten aus Schülerbewerbungen, Doktorarbeiten und philosophischen Werken und waren abgefasst in zwei unterschiedlichen Schriftarten, der in vielen Büchern verwendeten "Times New Roman" und der künstlerisch wirkenden Schrift "Juice".
Das Urteil der Testpersonen über die Intelligenz des Autors fiel besser aus bei einfacher geschriebenen Texten mit einem leicht zu lesenden Zeichensatz. Dagegen erzielten überflüssig lange Wörter und ein komplexeres Schriftbild genau das Gegenteil. Die Art der Schrift spielte deshalb eine Rolle, weil sie die Lesegeschwindigkeit beeinflusst. Ein schwerer lesbares Schriftbild veranlasste die Probanden zu einem negativen Urteil über die Intelligenz des Autors. Sollten sie aber den Einfluss des Zeichensatzes auf den Lesefluss unberücksichtigt lassen, fiel die Einschätzung genau gegenteilig aus, erklärt Oppenheimer.
Der Lesefluss kann allerdings auch auf andere Weise abgebremst werden. Im letzten Teil der Studie bekamen die Probanden Texte vorgesetzt, die entweder mit ausreichend oder mit sehr wenig Tinte gedruckt waren. Obwohl die blasse Schrift das Lesen behinderte, gaben Testpersonen richtigerweise nicht dem Autor dafür die Schuld und hielten ihn daher auch nicht für wenig intelligent. "Eines scheint jedenfalls sicher zu sein", schlussfolgert Oppenheimer: "Schreib so einfach und deutlich wie möglich, dann hält man dich eher für intelligent."
Quelle: http://www.wissenschaft.de
Von Martina Feichter, erfasst im Biblionetz am 12.07.2006

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Intelligenzintelligence, Verständlichkeit

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