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Beats Biblionetz - Texte

Informatische Bildung und Medienbildung

Zu finden in: Workshop ICT - SATW-tic-EDU 9/04, 2004    
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iconZusammenfassungen

Johannes MagenheimWegen der herausragenden Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kontexten, insbesondere auch bei der Medienentwicklung und Mediennutzung, wächst die Bedeutung der medialen Funktionen des Computers. Dies gilt auch für schulische und außerschulische Lernprozesse. Computerbasierte Medien gewinnen im Unterricht fast aller Fächer sowohl als Arbeitsmittel als auch als Gegenstand der Reflexion im Rahmen von Medienbildung ein stärkeres Gewicht. Die schulische Unterrichtspraxis von Medienbildung wird zunehmend durch den Einsatz von Computern, didaktischer Software und computergestützten kooperativen Arbeitsformen geprägt. Grundlage für eine adäquate Auseinandersetzung mit computerbasierten Medien hinsichtlich ihrer fundamentalen Funktionsprinzipien, ihrer Anwendungsmöglichkeiten und ihrer gesellschaftlichen Implikationen ist eine fundierte informatische Bildung. Informatische Bildung ist in diesem Zusammenhang als das Ergebnis von Lernprozessen zu verstehen, in denen Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Arbeitsweisen und die gesellschaftliche Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien erschlossen werden (vgl. GI 1999). Kenntnissen und Fertigkeiten im Umgang mit Informatiksystemen werden in der Schule vor allem im Informatikunterricht vermittelt. Medienbildung findet dagegen als fachübergreifende schulische Bildungsaufgabe nicht als eigenständiges Fach, sondern integrativ im Fachunterricht fast aller Unterrichtsfächer statt.
Der Beitrag versucht, die Verschränkung von informatischer Bildung und Medienbildung aufzuzeigen. Dazu wird zunächst auf aktuelle Aspekte des Verhältnisses von informatischer Bildung und Medienbildung unter schulischen Organisationsbedingungen eingegangen. Eine Betrachtung über inhaltliche Orientierungen der Medienbildung führt zur Auseinandersetzung mit den Begriffen Medienkompetenz und ‚Neuen Medien’. Über den dort verwendeten Medienbegriff sollen vor allem computerbasierte Medien hinsichtlich ihrer informatischen und medialen Funktionen für ihre Nutzer/innen sowie für den damit aggregierten sozialen Handlungskontext beschrieben werden. Damit werden zugleich auch relevante Funktionen eines durch computerbasierte Medien gebildeten sozio-technischen Informatiksystems beschrieben. Mit Hilfe des Begriff des sozio-technischen Informatiksystems erschließen sich andererseits wesentliche Aspekte informatischer Bildung und begründen den möglichen Beitrag informatischer Bildung zur Allgemeinbildung. So wird mittels des Schlüsselbegriffs der systemorientierten Didaktik der Informatik, informatische Bildung als wesentliche Grundlage für Lernprozesse in der Medienbildung skizziert und informatische Bildung und Informatikunterricht zugleich als eigenständiger Aufgabenbereich und relevantes Schulfach von Medienbildung abgegrenzt. Die zentrale These des Beitrags lautet:
Der Erwerb von Medienkompetenz und medienkompetentem Handeln in beruflichen, öffentlichen und privaten Praxisfeldern erfordern ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise, der Anwendung und von Wirkung computerbasierter Medien, computerbasierter Kommunikation und Kooperation. Dies sind zugleich wesentlichen Elemente informatischer Bildung, die Schülerinnen und Schülern unter den gegebenen organisatorischen und curricularen Bedingungen schulischer Praxis zu einem wesentlichen Teil im schulischen Informatikunterricht der SekI und SekII erwerben können.
Von Johannes Magenheim im Konferenz-Band Workshop ICT - SATW-tic-EDU 9/04 (2004) im Text Informatische Bildung und Medienbildung

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Personen
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Reinhard Budde, Wolfgang Coy, Franz Eberle, Christiane Floyd, Reinhard Keil, Michael Kerres, Heidi Schelhowe, Gerhard Tulodziecki, Peter Wegner, Ulrike Wilkens, Heinz Züllighoven

Aussagen
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SchülerInnen benötigen ICT-Konzeptwissen.

Begriffe
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Informatikcomputer science, informatische Bildung, Medienbildung, Medienkompetenz/media literacymedia literacy, Medienkunde, Wissensmanagementknowledge management
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1992Medienerziehung in Schule und Unterricht (Gerhard Tulodziecki) 6100
1992Sichtweisen der Informatik (Wolfgang Coy) 4, 4, 1, 3, 3, 2, 1, 3, 6, 3, 6, 10331110861
1992Software Development and Reality Construction Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Reinhard Budde, Christiane Floyd, Reinhard Keil, Heinz Züllighoven) 8, 3, 5, 3, 5, 3, 7, 5, 5, 6, 6, 8293683709
1996  Didaktik der Informatik (Franz Eberle) 6, 4, 10, 8, 8, 3, 7, 7, 5, 7, 6, 2026101206695
1997Das Medium aus der Maschine (Heidi Schelhowe) 3, 1, 1, 2, 1, 3, 3, 3, 4, 4, 5, 623106660
2000   Das allmähliche Verschwinden der informationstechnischen Grundbildung (Ulrike Wilkens) 3, 6, 4, 5, 4, 3, 9, 4, 6, 7, 8, 121978123934
2001  Multimediale und telemediale Lernumgebungen (Michael Kerres) 4, 11, 6, 13, 5, 7, 15, 6, 10, 13, 9, 16146130165249
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1997   Why Interaction is More Powerful Than Algorithms (Peter Wegner) 5, 3, 2, 1, 2, 3, 3, 1, 5, 1, 3, 624126956

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