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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Peter M. Senge

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Peter M. Senge aufgelistet.

Balancing process with delay
  • Eine Person, Gruppe oder Organisation unternimmt eine bestimmte Handlung, um ein Ziel zu erreichen, und paßt ihr Verhalten einem verzögerten Feedback an. Wenn sie die Verzögerung nicht wahrnimmt, ergreift sie schließlich mehr korrektive Maßnahmen als nötig oder gibt (manchmal) einfach auf, weil sie keine Fortschritte erkennt.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 455
Eroding Goals
  • Eine Struktur von der Art der Problemverschiebung, bei der eine kurzfristige Lösung dazu führt, dass ein langfristiges grundsätzliches Ziel heruntergeschraubt wird.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 462
Fixes that fail
  • Eine Korrektur, die sich vorübergehend als erfolgreich erweist, hat unvorhergesehene langfristige Konsequenzen, die unter Umständen weitere Korrekturen derselben Art erfordern.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen
Growth and Underinvestment
  • Das Wachstum stößt an eine Grenze, die ausgeräumt oder in die Zukunft verschoben werden kann, wenn die Firma oder Einzelperson in zusätzliche »Kapazität« investiert. Aber die Investition muß aggressiv und schnell genug erfolgen, damit man einem schrumpfenden Wachstum vorbeugen kann.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 470
Limits to Growth
  • Ein Prozeß verstärkt sich selbst und führt zu einer Phase der Wachstums- oder Expansionsbeschleunigung. Dann verlangsamt sich das Wachstum (häufig aus scheinbar unerfindlichen Gründen), kommt schließlich zum Stillstand und kann sich sogar umkehren und immer schneller auf einen Zusammenbruch zusteuern.
    Die Wachstumsphase wird durch einen verstärkenden Feedbackprozeß verursacht (oder von mehreren verstärkenden Feedbackprozessen). Die Verlangsamung entsteht aufgrund eines ausgleichenden Prozesses- rW einsetzt, wenn eine »Grenze« erreicht wird. Bei dieser Grenze kann es sich um beschränkte Ressourcen oder um eine externe oder interne Reaktion auf das Wachstum handeln. Der sich beschleunigende Zusammenbruch ist die Folge des in umgekehrter Richtung laufenden Verstärkungsprozesses, der eine wachsende Schrumpfung bewirkt.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 456
  • Man setzt einen verstärkenden (amplifizierenden) Prozeß in Gang, um ein erwünschtes Ergebnis zu erzielen. Er erzeugt eine Erfolgsspirale, aber auch unbeabsichtigte Nebeneffekte (die sich in einem ausgleichenden Prozeß manifestieren), die den Erfolg schließlich verlangsamen.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Die fünfte Disziplin auf Seite 120
Pygmalion-Effekt
  • Wenn ich einen Menschen für sehr begabt halte, widme ich ihm besondere Aufmerksamkeit, um sein Potential zu fördern. Wenn er sein Potential dann voll entfaltet, habe ich das Gefühl, daß meine ursprüngliche Einschätzung richtig war, und ich unterstütze ihn weiterhin. Im Gegensatz dazu siechen die Leute, die ich für weniger begabt halte, unter meiner Mißachtung und Unaufmerksamkeit dahin, zeigen wenig Interesse an der Arbeit und rechtfertigen damit - in meinen Augen - die geringe Aufmerksamkeit, die ich ihnen widme.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Die fünfte Disziplin auf Seite 103
Shifting the Burden
  • Man wendet eine kurzfristige "Lösung" an, um ein Problem zu korrigieren, was anscheinend eine sofortige Verbesserung bewirkt. Während man verstärkt zu dieser Lösung greift, werden grundsätzliche und langfristige Korrekturmassnahmen mehr und mehr vernachlässigt. Mit der Zeit verkümmert die Fähigkeit zur Anwendung der grundsätzlichen Lösung oder verliert an Wirksamkeit, was die Abhängigkeit von der symptomatischen Lösung noch weiter verstärkt.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 458
  • Ein tieferliegendes Problem erzeugt auffällige Symptome, die Aufmerksamkeit verlangen. Aber es ist schwierig, das Grundproblem in Angriff zu nehmen, weil die Ursachen unklar oder Gegenmaßnahmen kostspielig sind. Also »schiebt man die Last« des Problems auf andere Lösungen ab - gutgemeinte, schnelle Patentrezepte, die scheinbar ungeheuer effizient sind. Leider mildert die einfachere »Lösung« nur die Symptome und ändert nichts am Grundproblem. Das tiefere Problem wird unbemerkt schlimmer, weil die Symptome scheinbar abklingen und das System seine ursprünglich vorhandenen Problemlösungsfähigkeiten verliert.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Die fünfte Disziplin auf Seite 131
  • A short-term 'solution' is used to correct a problem, with seemingly immediate positive results. As this correction is used more and more, more fundamental corrective measures are used less and less
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) auf Seite 381
Success to the Successful
  • Zwei Aktivitäten konkurrieren um begrenzte UnterStützung oder Ressourcen. Je erfolgreicher eine dieser Aktivitäten wird, desto mehr Unterstützung erhält sie und entzieht sie der anderen.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 465
Systemdenken
  • Im weitesten Sinn umfaßt das Systemdenken eine große und relativ amorphe Sammlung von Methoden, Werkzeugen und Prinzipien, die alle darauf zieJen, daß man die Wechselwirkungen von Kräften erkennt und sie als Teil eines gemeinsamen Prozesses begreift. Dieses Feld umfaßt die Kybernetik und die Chaostheorie, die Gestalttherapie, die Arbeiten von Gregory Bateson, Russell Ackoff, Eric Trist, Ludwig von Bertalanffy und des Santa Fe Institute sowie etwa ein Dutzend praktischer Techniken des »Process Mapping« zur Darstellung von Arbeitsabläufen. All diese unterschiedlichen Ansätze werden von dem gemeinsamen Leitgedanken getragen, daß das Verhalten aller Systeme bestimmten allgemeinen Prinzipien folgt, die man erforschen und beschreiben kann.
    von Peter M. Senge, Art Kleiner im Buch The Fifth Discipline Fieldbook (1994)
  • Nun, wenn ich von Systemdenken spreche, meine ich die grundlegenden konzeptionellen Fähigkeiten, die notwendig sind, damit man nicht einfach nur lineare Ursache-Wirkung-Beziehungen wahrnimmt, sondern Feedbackschleifen erkennt und begreift. Es umfasst ferner ein Verständnis fur bestimmte Verzögerungen, die dazu führen, dass man das Richtige tut, die positiven Folgen jedoch einige Zeit auf sich warten lassen. Und daß man anfängt, ein intuitives Gespür für die nicht offensichtlichen Verbindungen zwischen Ursache und Wirkung in komplexen Svstemen zu entwickeln.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline im Text Ein Ding, das da heisst "lernende Organisation" gibt es nicht (1995) auf Seite 494
Tragedy of the Commons
  • "Individuals use a commonly available but limited resource solely on the basis of individual need. At first they are rewared for using it; eventually, they get diminishing returns, which causes them to intensify their efforts.
    von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) auf Seite 387

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