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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Stefan Aufenanger

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Stefan Aufenanger aufgelistet.

anchored instruction
  • Dabei handelt es sich um ein Konzept, das die Entstehung trägen Wissens verhindern soll. Ein komplexes Problem wird im Zusammenhang mit einem "narrativen Anker" präsentiert. So kann sich zum Beispiel eine Rechenaufgabe aus einer Abenteuergeschichte ergeben. Umgesetzt ist dieser Ansatz z. B. im Lernprogramm "The Adventures of Jasper Woodbury".
    von Stefan Aufenangerin der Zeitschrift E-Learning in der Schule (2006) im Text E-Learning in der Schule
cognitive apprenticeship
  • Ziel ist die Vermittlung von implizitem Praxiswissen. Dabei dient ein Experte als Modell: Er zeigt die Lösung eines Problems und verbalisiert seine Vorgehensweise. Der Lernende bekommt anschließend die Möglichkeit, ein Problem zu bearbeiten, und wird dabei vom Experten angeleitet und unterstützt.
    von Stefan Aufenangerin der Zeitschrift E-Learning in der Schule (2006) im Text E-Learning in der Schule
cognitive flexibility
  • Ziel dieses Ansatzes ist die Vermeidung von Übervereinfachungen und von "Schubladendenken" beim Lernen. Der Lernende soll flexible Vorstellungen entwickeln, die er in verschiedenen Kontexten nutzen kann. Gefördert wird diese Art des Lernens z. B. durch Falldarstellungen, bei denen ein Problem aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird, bei denen Komplexität und Facettenreichtum einer Situation sichtbar werden.
    von Stefan Aufenangerin der Zeitschrift E-Learning in der Schule (2006) im Text E-Learning in der Schule
maker movement
  • Zusammengefasst zeichent sich die Maker-Bewegung also durch folgende Charakteristika aus:
    • Globales, gemeinsames lernen und Tun;
    • Selbst-Tun, Neu-Erfinden von Dingen, Modifizieren von Dingen;
    • Teilen der eigenen Lösungen mit anderen;
    • Schaffen gemeinschaftsbezogener Räume zum Machen und Hacken;
    • Einbeziehen aller Altersgruppen.
    Darüber steht letztlich das Motto: „Wenn du die Dinge nicht auseinandernehmen kannst, besitzt du sie auch nicht!"
    von Stefan Aufenanger, Jasmin Bastian, Kathrin Mertesin der Zeitschrift Maker Education (2017) im Text Vom Doing zum Learning
Tablet
  • Unter Tablets versteht man alle mobilen Geräte, die mit einem Betriebssystem ausgestattet sind, das für Smartphones entwickelt wurde (z. B. iOS, Android oder Windows 8). Weiterhin dient als Interface zur Benutzung der Software keine Maus, sondern ein Touchscreen, der mit Gestenkommunikation bedient wird. Zudem sind auch das Betriebssystem bzw. die Software und die Dateien für den Nutzer nicht sichtbar, sondern werden durch sog. Apps (Application = Anwendungen) angesteuert. Nicht zuletzt haben diese Geräte eine lange Akkulaufzeit und sind relativ leicht. Gegenüber den Smartphones bieten Tablets einen größeren Bildschirm und damit auch einen besseren Umgang mit den Anwendungen.
    von Stefan Aufenanger, Jürgen Schlieszeitin der Zeitschrift Tablets in der Schule (2013) im Text Tablets im Unterricht nutzen