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Definitionen von Oliver Bendel

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Oliver Bendel aufgelistet.

Adaptivität
  • Adaptivität ist die Eigenschaft eines Systems, sich an eine veränderte Umweit bzw. neue Bedingungen und Anforderungen selbst anzupassen. Bei Informations- und Kommunikationstechnologien und AnwendungsSystemen bedeutet Adaptivität u. a. die Möglichkeit der Personalisierung und damit der Orientierung an Aufgaben und Bedürfnissen des Benutzers. Auch die automatische Einstellung auf Netzwerkverbindungen oder Stromquellen fällt unter den Begriff der Adaptivität.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004)
Agent / Bot
  • Agenten sind Computerprogramme, die im Auftrag oder im Sinne von Benutzern und Systemen Aufgaben erledigen und dabei autonom und mit einem Mindestmass an Intelligenz agieren.
    von Oliver Bendel im Buch Pädagogische Agenten im Corporate E-Learning (2003) auf Seite 36
ASP (Application Service Providing)
  • Ein Application Service Provider (ASP) übernimmt als externer Dienstleister bestimmte informations- und kommunikationstechnische Aufgaben, etwa das Zurverfügungstellen bzw. Hosting von Kommunikationswerkzeugen oder Portalen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004)
Behaviorismus
  • Der Behaviorismus untersucht das sichtbare und erfassbare Verhalten von Menschen bzw. Lebewesen mit experimentellen Methoden. Hypothesen über innere, nicht unmittelbar sichtbare Vorgänge werden von den Behavioristen strikt abgelehnt. Verhalten verstehen sie als eine Kette von Reiz-Reaktion-Einheiten; dabei wird unter Reiz jede Form von Energie gefasst, die ein Sinnesorgan erregt, Reaktionen dagegen äußern sich z. B. vitäten von Muskeln oder Drüsen. Aus Sicht der Behavioristen findet Lernen statt, sobald eine Reiz-Reaktion-Kette gebildet und gefestigt wird.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 37
Blended Learning
  • Unter Blended Learning versteht man in aller Regel die Kombination von unterschiedlichen Methoden und Medien aus Präsenzunterricht und E-Learning. Man spricht auch vom Lernen im Medienverbund oder - mehr auf die Medien selbst fokussiert - von hybriden Lernarrangements.
    Mittels einer geeigneten Zusammenstellung soll das Lernziel einer Bildungsmaßnahme bzw. eines Lernraums möglichst effizient und effektiv erreicht werden. Entweder werden dabei Methoden und Medien redundant angeboten, so dass Benutzer je nach Präferenzen und Kompetenzen lernen können, oder einzelne Module bzw. verschiedene Methoden und Medien aus Präsenz- und E-Learning-Maßnahmen bauen aufeinander auf und ergänzen sich. So findet häufig am Beginn eines Kurses eine Präsenzveranstaltung statt, bei der sich die Teilnehmer kennen lernen, wodurch eine wichtige Voraussetzung für E-Collaboration geschaffen wird. Andererseits können zum Einstieg auch Computer-based Trainings oder Web-based Trainings eingesetzt werden, wenn Lernende in Vorbereitung auf den Präsenzunterricht auf einen einheitlichen Wissensstand gebracht werden sollen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 41
CBT (Computer Based Training)
  • Bei Computer-based Trainings (CBTs) handelt es sich um Kurse oder allgemein Lernmaterialien, die am Computer bearbeitet werden können. CBTs sind meist auf CD-ROM bzw. DVD gespeichert oder können von einem Server im Intranet einer Organisation oder vom Internet auf den Arbeitsplatzcomputer oder mobile Geräte heruntergeladen und dort ausgeführt werden.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 46
Content
  • Content ist Information und Wissen in digitaler Form und Inhalt in einer multimedialen Umgebung. Er kann die Form von Texten, Grafiken, Fotos, Videos, Animationen, Simulationen oder gesprochenem Wort und Musik bzw. Audio überhaupt haben. Content wird von Autoren produziert oder zumindest verarbeitet, wobei spezielle Autorenwerkzeuge zur Verfügung stehen können.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004)
  • Wissen (oder Information) in einem multimedialen Umfeld wird «Content» genannt. «Content» bedeutet «Inhalt»; während man bei einem Buch eben von «Inhalt» spricht, ist im multimedialen Zusammenhang meist von «Content» die Rede. Content ist digital und kann die Form von Texten, Fotos, Grafiken, Video und Audio haben.
    von Andrea Back, Oliver Bendel, Daniel Stoller-Schai im Buch E-Learning im Unternehmen (2001) im Text Grundlagen auf Seite 32
CSCL
  • Als Computer Supported Cooperative Learning (CSCL) bezeichnet man Formen des kollaborativen Lernens, die durch Computer und Computernetze unterstützt werden. Bei CSCL werden Anwendungen aus dem Computer Supported Cooperative Work auf den Lehr- und Lernbereich übertragen. CSCL kann man zum Bereich der E-CoUaboration rechnen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 47
CSCW
  • Die Abkürzung "CSCW" steht für "Computer Supported Cooperative Work". Gemeint ist Gruppenarbeit, die durch Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermögIicht wird. Nach einem weiten Verständnis gehört auch kollaboratives computergestütztes Lernen, also eine Form von E-Learning, zum CSCW-Bereich.
    von Andrea Back, Oliver Bendel, Daniel Stoller-Schai im Buch E-Learning im Unternehmen (2001)
  • Computer Supported Cooperative Work (CSCW) ist Gruppenarbeit, die durch Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermöglicht wird und bei der die einzelnen Teammitglieder, die räumlich beliebig verteilt sein können, synchron oder asynchron zusammenarbeiten.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 47
Daten
  • Daten sind Zeichenfolgen, die zur Darstellung von Informationen dienen. Sie werden auf Datenverarbeitungsanlagen gespeichert, verarbeitet und erzeugt.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 50
  • Daten sind in einem Medium gespeicherte Zeichen. Daten werden zu Informationen, indem sie kombiniert und in einem bestimmten Kontext interpretiert werden.
    von Andrea Back, Oliver Bendel, Daniel Stoller-Schai im Buch E-Learning im Unternehmen (2001)
distance learning / Fernunterricht
  • Distance Learning ist Fernlernen, z. B. über Studienbriefe, Radio, Fernsehen, Telefon und Internet. Die Lernenden wollen oder können nicht an regelmäßigen Präsenzveranstaltungen teilnehmen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 54
E-Learning
  • E-Learning (Electronic Learning) ist Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien (Basistechnologien und Lerntechnologien) respektive darauf aufbauenden Lernsystemen als Anwendungssystemen unterstützt bzw. ermöglicht wird. Der Begriff «E-Learning» ist aber keineswegs auf diese Ebene beschränkt, sondem vermag ebenso auf ganz unterschiedliche Aspekte und Phänomene auf der Prozess- und Strategieebene sowie auf der Ebene des Managements der Veränderung abzuzielen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 57
  • E-Learning kann begriffen werden als Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien (Basis- und Lerntechnologien) respektive mit darauf aufbauenden (E-Learning-)Systemen unterstützt bzw. ermöglicht wird. Der Begriff «E-Learning» ist aber keineswegs auf diese Ebenen beschränkt, sondern vermag ebenso auf ganz unterschiedliehe Aspekte und Phänomene auf der Prozess- und Strategieebene sowie auf der Ebene des Managements der Veränderung abzuzielen.
    von Andrea Back, Oliver Bendel, Daniel Stoller-Schai im Buch E-Learning im Unternehmen (2001) im Text Grundlagen
  • E-Learning ist Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bzw. speziellen Lerntechnologien sowie mit Lernsystemen ermöglicht bzw. unterstützt wird.
    von Oliver Bendel im Buch Pädagogische Agenten im Corporate E-Learning (2003)
Groupware
  • Groupware ist Software zur Unterstützung von kooperativer und kollaborativer Arbeit und erlaubt es, Informationen und Ressourcen auf elektronischem Wege zwischen den Mitgliedern einer Gruppe koordiniert auszutauschen oder gemeinsame Materialien in gemeinsamen Speichern koordiniert zu bearbeiten. Damit gehört sie zur Computer Supported Cooperative Work (CSCW) und dient einer Form der E-Collaboration. Beispiele für Groupwarelösungen sind Wissensmanagement- und Dokumentenmanagementsysteme sowie Virtuelle Klassenzimmer.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 68
Information
  • Information ist - nach der Schule der Informationswissenschaftler - handli die für sie wichtig sind, mit denen sie etwas anfangen können und die sie mit Blick auf bestimmte Ziele und Lösungen benötigen. Mit anderen Worten handelt es sich um die Teilmenge von Wissen, die aktuell in Handlungssituationen benötigt wird und vor der Informationserarbeitung nicht vorhanden ist.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 72
Informationsgesellschaft
  • Die Informationsgesellschaft ist eine Wirtschafts- und GeseUschaftsform, in der die Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung, Vermittlung, Verbreitung und Nutzung von Informationen und Wissen einschließlieh wachsender technischer Möglichkeiten der Kommunikation und Transaktion eine wesentliche Rolle spielen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 73
Intelligent Tutoring System (ITS)
  • Intelligente Tutorielle Systeme (ITS) sind Lernsysteme mit Merkmalen menschlicber Tutoren und dem Charakteristikum der Adaptivität, vor allem im Sinne der Personalisierung. Sie instruieren den Lernenden und passen sich seinen Fähigkeiten und Lernfortschritten an. In manchen ITS sind pädagogische Agenten oder Learning Companions integriert.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 75
Kognitivismus
  • Der Kognitivismus befasst sich mit der menschlichen Intelligenz und dem menschlichen Denken und untersucht und beschreibt die im menschlichen Gehirn ablaufenden Prozesse des Wissenserwerbs. Zu diesen Prozessen, den kognitiven Vorgängen, zählen u.a. Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Bewusstwerden, Denken, Vorstellen, Interpretieren, Problemlösen, Entscheiden oder Urteilen. Gegenstand der Betrachtung ist der Mensch als ein Individuum, das nicht durch äußere Reize steuerbar ist, sondern vielmehr diese aktiv und selbstständig verarbeitet.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 79
Kompetenz
  • Der Begriff der Kompetenz bezeichnet zum einen die Urteilsfähigkeit und Befähigung, zum anderen die Zuständigkeit und Befugnis. Dass eine Person kompetent ist, heißt also, dass sie etwas zu beurteilen vermag, weiß, kann, oder dass sie für etwas befugt, zuständig, verantwortlich ist.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 80
Lernen
  • Wenn man die Einteilung nach implizitem und explizitem Wissen nimmt, ist Lernen in erster Linie das Überführen von explizitem oder implizitem Wissen in implizites Wissen. Es ist der Vorgang, der bei Personen eine «innere» Veränderung verursacht, einen mehr oder weniger dauerhaften Zuwachs von Kompetenzen und Fähigkeiten.
    von Andrea Back, Oliver Bendel, Daniel Stoller-Schai im Buch E-Learning im Unternehmen (2001) im Text Grundlagen
Mediendidaktik
  • Die Mediendidaktik als Teilgebiet der Didaktik befasst sich mit der Funktion und Wirkung von Medien in Lehr- und Lernprozessen und untersucht, welche Medien für diese Prozesse besonders geeignet sind und wie sie gestaltet und verwendet werden können, um Lernprozesse anzuregen und Lemziele zu erreichen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 92
Methodenkompetenz
  • Methodenkompetenz als spezielle Form der Kompetenz meint die Fähigkeit, Techniken, Strategien und Verfahren zur Problemlösung zielgerichtet anzuwenden. Im Lernbereich meint Methodenkompetenz neben der Lernkompetenz auch die Planungs- und Selbststeuerungskompetenz. Diese sind Voraussetzung für das Lernen mit Lernsystemen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 94
Nachhaltigkeit
  • Nachhaltigkeit - ursprünglich ein Konzept aus der Ökologie - beinhaltet als zentralen Aspekt einen zukunftsfähigen Umgang mit Ressourcen. Diese haben begrifflich allerdings mit der Zeit an Bedeutung verloren; gleichzeitig ist der Aspekt der Zukunftsfähigkeit und Langfristigkeit stärker geworden. Nachhaltig können vor diesem Hintergrund fast beliebige Maßnahmen sein, sofern sie in die Zukunft weisen und eine Bewahrung oder bleibende Verbesserung des Bisherigen versprechen.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 97
Weblogs
  • Webblogs sind meist von einzelnen Personen oder kleinen Gruppen betriebene Websites, auf denen ihre Betreiber, die «Blogger», Informationen und Meinungen, in der Regel zu einem bestimmten Themenkreis, aus ihrem ganz subjektiven Blickwinkel veröffentlichen. Viele Webblogs verstehen sich als Alternative zur öffentlichen bzw. herrschenden Meinung und berichten aus einem Randbereich der Gesellschaft oder aus dem Untergrund heraus.
    von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004)

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