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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Werner Hartmann

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Werner Hartmann aufgelistet.

Algorithmenorientierter Ansatz
  • Im Zentrum stehen rein algorithmische Problemstellungen. Besonderer Wert liegt auf der Erziehung zu logischem Denken, Sorgfalt und reflektiertem, strukturierten Handeln. Der algorithmenorientierte Ansatz ist stark an die wissenschaftliche Disziplin der Informatik gekoppelt.
    von Werner Hartmann
Anwendungsorientierte Perspektive
  • Die anwendungsbezogene Perspektive fokussiert auf die zielgerichtete Auswahl von Systemen und deren effektive und effiziente Nutzung zur Umsetzung individueller und kooperativer Vorhaben. Sie geht Fragen nach, wie und warum Werkzeuge ausgewählt und genutzt werden. Dies erfordert eine Orientierung hinsichtlich der vorhandenen Möglichkeiten und Funktionsumfänge gängiger Werkzeuge in der jeweiligen Anwendungsdomäne und deren sichere Handhabung.
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
Anwendungsorientierter Ansatz
  • Der anwendungsorientierte Ansatz versucht, in die Lösung praktischer Probleme mittels Informatik auch gesellschaftliche und kulturelle Dimensionen einzubeziehen. Er hat die Einführung in eine neue Kulturtechnik "Informationsverarbeitung" zum Ziel. Ausgangspunkt für den Unterricht bilden die Anwendungen von Informatik im Alltag, in Verwaltung, Produktion und Wissenschaft. Die algorithmischen Grundlagen stehen zwar nicht mehr im Mittelpunkt, bilden aber einen wichtigen Bestandteil des Unterrichts.
    von Werner Hartmann
Benutzerorientierter Ansatz
  • Der benutzerorientierte Ansatz verzichtet vollkommen auf Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit fertigen Programmpaketen. Es soll ein kompetenter Nutzer von Informatikmitteln herangebildet werden.
    von Werner Hartmann
Church-Turing-These
Criterion of Sense
Criterion of Time
Daten
  • Daten sind nicht gleichzusetzen mit Informationen. Daten sind gespeicherte Angaben in Form von Zahlen, Texten, Tönen, Bildern, ..., ein «Knopf im Nastuch . Information setzt ein Informationsbedürfnis voraus und beinhaltet eine Antwort auf eine konkrete Fragestellung.
    von Werner Hartmannin der Zeitschrift Interface 1/97 im Text Gehört Internet in die Schulen? (1997)
Dispositionsziel
echt enaktiv
enaktive Repräsentation
Entdeckendes Lernen
  • Die Grundidee beim Entdeckenden Lernen ist folgende: Die Lernenden erlangen neues Wissen, indem sie persönliche Erfahrungen machen und Dinge hinterfragen. Sie entwickeln durch Staunen, sich Wundern und Zweifeln ihre eigenen (vielleicht naiven) Theorien und müssen dabei mitunter alte VorStellungen aufgeben und zuvor aufgestellte Hypothesen verwerfen. Für den Lernerfolg ist es oft wirksamer, wenn die Schülerinnen aktiv Erklärungen generieren, um beobachtete Phänomene zu begründen, als wenn sie Merksätze und Theorien vorgetragen bekommen und auswendig lernen müssen.
    von Werner Hartmann, Michael Näf, Raimond Reichertim Buch Informatikunterricht planen und durchführen (2006) im Text Entdeckendes Lernen
Fundamentale Ideen
  • Eine fundamentale Idee ist ein Denk-, Handlungs-, Beschreibungs- oder Erklärungsschema, das
    • auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und vermittelt werden kann (Vertikalkriterium)
    • in der historischen Entwicklung deutlich wahrnehmbar ist und längerfristig relevant bleibt (Zeitkriterium)
    • einen Bezug zu Sprache und Denken des Alltags und der Lebenswelt besitzt (Sinnkriterium)
    • auf verschiedene Bereiche anwendbar ist (Horizontalkriterium)
    • auf jeder Repräsentationsstufe (enaktiv, ikonisch, symbolisch) dargestellt werden kann (Repräsentationskriterium)
  • A fundamental idea with respect to some domain is a schema for thinking, acting, describing, or explaining which is applicable in different areas, may be demonstrated and taught on every intellectual level, can be clearly observed in the historical development and will be relevant in the longer term, and is related to everyday language and thinking. In other words, fundamental ideas guarantee the selection of content which is cognitively demanding, relevant, and long-lived.
    von Ruedi Arnold, Marc Langheinrich, Werner Hartmannim Text InfoTraffic (2007)
  • A fundamental idea with respect to some domain is a schema for thinking, acting, describing, or explaining which is applicable in different areas, may be demonstrated and taught on every intellectual level, can be clearly observed in the historical development and will be relevant in the longer term, and is related to everyday language and thinking. In other words, fundamental ideas guarantee the selection of content which is cognitively demanding, relevant, and long-lived.
    von Raimond Reichert, Werner Hartmannim Text On the Learning in E-Learning (2004)
Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive
  • Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive untersucht die Wechselwirkungen der digitalen vernetzten Welt mit Individuen und der Gesellschaft. Sie geht z. B. den Fragen nach: Wie wirken digitale Medien auf Individuen und die Gesellschaft, wie kann man Informationen beurteilen, eigene Standpunkte entwickeln und Einfluss auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen nehmen? Wie können Gesellschaft und Individuen digitale Kultur und Kultivierung mitgestalten?
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
Halteproblem
Horizontal Criterion
ikonische Repräsentation
Informatik-Unterricht (Fachinformatik)
Information
  • Daten sind nicht gleichzusetzen mit Informationen. Daten sind gespeicherte Angaben in Form von Zahlen, Texten, Tönen, Bildern, ..., ein «Knopf im Nastuch . Information setzt ein Informationsbedürfnis voraus und beinhaltet eine Antwort auf eine konkrete Fragestellung.
    von Werner Hartmannin der Zeitschrift Interface 1/97 im Text Gehört Internet in die Schulen? (1997)
  • Das spezifische Wissen, das man in einer bestimmten Situation benötigt um beispielsweise ein Problem zu lösen, wird Information genannt.
    von Werner Hartmann, Michael Näf, Peter Schäubleim Buch Informationsbeschaffung im Internet (2000) auf Seite 15
Kara
  • Kara ist eine Mini-Umgebung basierend auf der Idee der endlichen Automaten. Kara, der Marienkäfer , lebt in einer einfachen grafischen Welt auf dem Bildschirm. Der Marienkäfer kann programmiert werden, um in seiner Welt verschiedene Aufgaben zu erledigen. Kleeblätter sammeln, einer Spur von Kleeblättern folgen oder Labyrinthe durchqueren sind einige Beispiele. Die Programme werden grafisch mit der Maus als endliche Automaten erstellt. Eine detaillierte Bedienungsanleitung ist in die Umgebung integriert und erklärt, wie die Welt bearbeitet und Programme erstellt werden.
    von Raimond Reichert, Jürg Nievergelt, Werner Hartmannim Buch Programmieren mit Kara (2003) im Text Kara auf Seite 28
Karel
  • Karel the Robot wird in einer auf die Bedürfnisse von Anfängern ausgerichteten Mini-Sprache programmiert, die sich an Pascal anlehnt. Karel hat die Idee der Turtle übernommen, aber diskretisiert: Der Roboter lebt in einer einfachen, gitterförmigen Welt. Er kann sich nur in den vier Himmelsrichtungen von Gitterpunkt zu Gitterpunkt bewegen. Zwei Arten von Objekten können in seiner Welt auftreten: Wände zwischen den Gitterpunkten und so genannte 'Beepers' (Piepser), die bei den Gitterpunkten auf dem Boden liegen. Im Gegensatz zur Schildkröte hat Karel Sensoren, mit denen er seine unmittelbare Umgebung wahrnehmen kann. So weiss er, ob es vor ihm eine Wand hat, ob es unter ihm Piepser hat und in welche Richtung er gegenwärtig schaut. Karel trägt einen Sack mit sich, in dem er Piepser sammeln kann, und er versteht Befehle wie move, turnleft, pickbeeper, putbeeper.
Leitidee
Lernplattform
  • Lernplattformen sind umfassende Softwarelösungen, welche verschiedene für Unterrichtszwecke nützliche Dienste wie Datenaustausch, Kommunikation unter Lernenden oder automatisierte Tests anbieten.
    von Werner Hartmannim Text Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren (2008)
Medienkompetenz/media literacy
  • Der Begriff der Medienkompetenz wird in der Öffentlichkeit inflationär und oft verkürzt verwendet. Im Bildungskontext umfasst Medienkompetenz Aspekte, welche der gängigen Medienpädagogik zugeordnet werden, aber auch Aspekte, welche eher zur informatischen Bildung gehören oder die ICT-Anwenderkompetenz betreffen. Dazu kommen insbesondere in der Berufsbildung berufsspezifische Unterrichtsgegenstände wie etwa die Nutzung von Branchensoftware. CAD-Programme in Bauberufen, Layout-Programme in grafischen Berufen oder Buchhaltungslösungen in kaufmännischen Berufen sind nur einige Beispiele.
    von Werner Hartmann, Markus Michel, Markus Kneubühler, Urs Meier, Enikö Parragne, Claudia Pfefferle, Ruedi Schenk, Markus T. Schmid, Edwin Steiner, Alexander Wymann, Stefan Zurkirchenim Buch Persönliche Geräte ans Schulnetz (2013) auf Seite 16
Relevanz
Repräsentationskriterium
semi-enaktiv
Support
symbolische Repräsentation
Technologische Perspektive
  • Die technologische Perspektive hinterfragt und bewertet die Funktionsweise der Systeme, die die digitale vernetzte Welt ausmachen. Sie gibt Antworten auf die Frage nach den Wirkprinzipien von Systemen, auf Fragen nach deren Erweiterungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erklärt verschiedene Phänomene mit immer wiederkehrenden Konzepten. Dabei werden grundlegende Problemlösestrategien und -methoden vermittelt. Sie schafft damit die technologischen Grundlagen und Hintergrundwissen für die Mitgestaltung der digitalen vernetzten Welt.
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
Vertical Criterion
virtuell-enaktiv
Wartung