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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Rolf Schulmeister

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Rolf Schulmeister aufgelistet.

Akkommodation
Assimilation
Behaviorismus
  • Der Behaviorismus in seiner ursprünglichen Variante (das »klassische Konditionieren« von Pawlow) ging davon aus, daß auf bestimmte Reize (Stimuli=S) bestimmte Verhaltensreaktionen (Response=R) erfolgen und daß sich solche S-R-Verbindungen zu Ketten aneinanderreihen (gepaarte Assoziationen) und in dieser Form habitualisiert werden können, besonders dann, wenn auf erwünschte (richtige) Reaktionen entsprechende Belohnungen folgen, während unerwünschte Reaktionen unbelohnt bleiben und dadurch gelöscht werden.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text CAL, CAI, ICAI, CUU, CBT, PU, PI, oder was? auf Seite 87
BSCW
  • Was bietet BSCW? BSCW ist wie ein großer FileServer, auf dem sich Ordner für Ihre Projekte und Veranstaltungen befinden. In den Ordnern eines Kurses oder Vorhabens können sich wiederum Ordner befinden für die verschiedenen Themen, Zeitblöcke etc. oder auch nur Dateien. Die Dateien werden ordentlieh gegliedert nach dem Datum, an dem sie hochgeladen wurden, oder nach anderen Kriterien, die der Benutzer auswählen kann. Die Dateien können jedes Format haben: Texte, Tabellen, Daten, Bilder, Filme, Audiodateien und Links aus dem Internet (URLs). Der Dozent, aber auch jeder Studierende, wenn ihm diese Rechte zugewiesen wurden, kann ohne großen Aufwand, Dateien raufladen und runterladen, kann sich benachrichtigen lassen, wann Änderungen im Proiektraum stattgefunden haben und kann bei jeder einzelnen Datei nachschauen, wann welcher Teilnehmer eine Datei runtergeladen hat, und somit ermitteln, ob die Teilnehmer alle gleiche Informationen haben und ob sie noch aktiv sind.
    von Rolf Schulmeisterim Buch eLearning (2006) im Text Niederschwelliger Einstieg ins eLearning
cognitive apprenticeship
  • Die Betonung beim Konzept des cognitive apprenticeship liegt auf einem Lernen, das eingebettet ist in einen sozialen Kontext, an dem Meister und Lehrling gleichermassen teilhaben [...]. Elemente der Lehrlingsausbildung [...] sind die Beobachtung des Meisters durch den Lehrling mit dem Ziel, ein Modell zu bilden (modeling), der eigene Übungsprozess des Lehrlings mit Beratung durch den Meister (coaching) und die allmähliche Rücknahme der tutoriellen Aktivität (fading).
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Theorien des Lernens auf Seite 75
Digital Immigrants
  • Prensky konstruiert eine Dichotomie von Digital Natives und Digital Immigrants: Er nennt die Jugendlichen Digital Natives in Analogie zum linguistischen Konzept der »native speakers«, der Muttersprachler: "Our students today are all ‘native speakers’ of the digital language of computers, video games and the Internet." Diejenigen, die nicht wie die native Speakers mit der Computertechnologie aufgewachsen sind, bezeichnet er hingegen als ‘Digital Immigrants’, als fremdsprachliche Einwanderer, die zeitlebens mit ‘accent’ sprechen, sprich sich fremd tun.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Gibt es eine 'Net Generation'? im Text Propagandisten der Netzgeneration (2008)
Digital Natives
  • Prensky konstruiert eine Dichotomie von Digital Natives und Digital Immigrants: Er nennt die Jugendlichen Digital Natives in Analogie zum linguistischen Konzept der »native speakers«, der Muttersprachler: "Our students today are all ‘native speakers’ of the digital language of computers, video games and the Internet." Diejenigen, die nicht wie die native Speakers mit der Computertechnologie aufgewachsen sind, bezeichnet er hingegen als ‘Digital Immigrants’, als fremdsprachliche Einwanderer, die zeitlebens mit ‘accent’ sprechen, sprich sich fremd tun.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Gibt es eine 'Net Generation'? im Text Propagandisten der Netzgeneration (2008)
Entdeckendes Lernen
  • Aus der kognitiven Psychologie heraus hat sich das Modell des Entdeckenden Lernens entwickelt: Für das entdeckende Lernen stehen der an der Heuristik menschlichen Denkens orientierte Erkenntnisprozess, der konzeptgeleitete Denkprozess und das konstruktive Problemlösen im Vordergrund.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Theorien des Lernens auf Seite 65
Expertensystem
  • Ein Expertensystem ist ein »intelligentes« Programm, das über bestimmtes Wissen verfügt und mit Hilfe von Schlußfolgerungsregeln und -prozeduren Entscheidungen treffen und so Probleme zu lösen vermag bzw. Hypothesen für die Lösung von Problemen formulieren kann.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Intelligente Tutorielle Systeme auf Seite 183
flipped classroom
  • Beim Flipped Classroom bietet man den Studierenden eine aufgezeichnete Vorlesung für das Selbststudium an, während die frühere Vorlesungsstunde für interaktiven Seminarunterricht genutzt wird. Das kann man mit Zuhörergrößen von 50 vielleicht noch sinnvoll durchführen, darüber hinaus wird es schwierig.
    von Rolf Schulmeisterim Buch MOOCs - Massive Open Online Courses (2013) im Text Der Beginn und das Ende von OPEN auf Seite 39
Intelligent Tutoring System (ITS)
  • Ein ITS besteht aus einer Modellierung eines Wissensgebiets (domain model), einem Modell des Lernenden (student model), modellierten pädagogischen Strategien (tutor model) und einer Komponente für die Kommunikation des Programms mit dem Lernenden (interface) .
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Intelligente Tutorielle Systeme
Interaktion
  • Der Begriff Interaktivität bezogen auf ein Lernprogramm meint die Häufigkeit und Dimension technisch mediierter Aktionen, z.B. die Unterbrechung einer Programmprozedur. Der Begriff Interaktion hingegen bezeichnet den Umgang des Lernenden mit den symbolischen Inhalten des Lernprogramms.
  • Interaktion und Interaktivität sollte man säuberlich auseinanderhalten. Während der Begriff der Interaktion für die Kommunikation zwischen Menschen reserviert bleiben sollte, kann Interaktivität die Schnittstelle zur Hardware und zur Software bezeichnen.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Didaktik und Neue Medien (2004) im Text Didaktisches Design aus hochschuldidaktischer Sicht
Interaktivität
  • Interaktion und Interaktivität sollte man säuberlich auseinanderhalten. Während der Begriff der Interaktion für die Kommunikation zwischen Menschen reserviert bleiben sollte, kann Interaktivität die Schnittstelle zur Hardware und zur Software bezeichnen.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Didaktik und Neue Medien (2004) im Text Didaktisches Design aus hochschuldidaktischer Sicht
  • Interaktivität bezeichnet den aktiven Umgang des Lernenden mit Lernobjekten.
    von Rolf Schulmeisterim Text Taxonomie der Interaktivität von Multimedia (2002)
  • Der Begriff Interaktivität bezogen auf ein Lernprogramm meint die Häufigkeit und Dimension technisch mediierter Aktionen, z.B. die Unterbrechung einer Programmprozedur. Der Begriff Interaktion hingegen bezeichnet den Umgang des Lernenden mit den symbolischen Inhalten des Lernprogramms.
  • Unter Interaktivität verstehe ich in Übereinstimmung mit den Metadaten-Konzepten das Handeln mit den Lernobjekten oder Ressourcen des Programms (s. „Das didaktische Dreieck virtuellen Lernens“ S. 155). Nicht gemeint ist hier Interaktion im Sinne von Kommunikation und Kooperation.
Konstruktivismus
  • Der Konstruktivismus ist keine Theorie des Seins, formuliert keine Aussagen über die Existenz der Dinge an sich, sondern ist eine Theorie der Genese des Wissens von den Dingen, eine genetische Erkenntnistheorie. Für den Konstruktivisrnus ist Wissen kein Abbild der externen Realität, sondern eine Funktion des Erkenntnisprozesses.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Theorien des Lernens auf Seite 67
Learning Management System (LMS)
  • Als Lernplattform oder Learning Management System (LMS) werden - im Unterschied zu bloßen Kollektionen von Lehrskripten oder Hypertext-Sammlungen auf Web-Servern - Software-Systeme bezeichnet, die über folgende Funktionen verfügen:
    • Eine Benutzerverwaltung (Anmeldung mit Verschlüsselung)
    • Eine Kurs Verwaltung (Kurse, Verwaltung der Inhalte, Dateiverwaltung)
    • Eine Rollen- und Rechtevergabe mit differenzierten Rechten
    • Kommunikationsmethoden (Chat, Foren) und Werkzeuge für das Lernen (Whiteboard, Notizbuch, Annotationen, Kalender etc.)
    • Die Darstellung der Kursinhalte, Lernobjekte und Medien in einem netzwerkfähigen Browser.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2003) im Text Was sind Learning Management Systeme? auf Seite 10
Lernplattform
  • Als Lernplattform oder Learning Management System (LMS) werden - im Unterschied zu bloßen Kollektionen von Lehrskripten oder Hypertext-Sammlungen auf Web-Servern - Software-Systeme bezeichnet, die über folgende Funktionen verfügen:
    • Eine Benutzerverwaltung (Anmeldung mit Verschlüsselung)
    • Eine Kurs Verwaltung (Kurse, Verwaltung der Inhalte, Dateiverwaltung)
    • Eine Rollen- und Rechtevergabe mit differenzierten Rechten
    • Kommunikationsmethoden (Chat, Foren) und Werkzeuge für das Lernen (Whiteboard, Notizbuch, Annotationen, Kalender etc.)
    • Die Darstellung der Kursinhalte, Lernobjekte und Medien in einem netzwerkfähigen Browser.
    von Rolf Schulmeisterim Buch Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2003) im Text Was sind Learning Management Systeme? auf Seite 10
Memex
MOOC
  • Welche Merkmale zeichnen die MOOCs eigentlich aus, was unterscheidet sie von der herkömmlichen Hochschulausbildung? Ich will versuchsweise mal zehn Merkmale formulieren, die ihnen gemeinsam zu sein scheinen:
    1. OPEN, 1. Bedeutung: Es gibt keine Zugangsvoraussetzungen. Die Kurse sind für jeden offen.
    2. MASSIVE: Es gibt keine Teilnehmerbeschränkung. Es können unbegrenzt viele Personen teilnehmen.
    3. OPEN, 2. Bedeutung: Die Kurse werden kostenlos angeboten. Für Lehrtexte bemüht man sich um kostenlose Versionen.
    4. ONLINE: Die Kurse werden vollständig online durchgeführt. Es kann daher keine technischen oder nassen Laborphasen geben.
    5. Die Kurse werden nach festem Kursplan wöchentlich durchgeführt, 6-8 Wochen lang, in einer festen Struktur.
    6. Es gibt eine Lehrperson, die an einem Tag der Woche mehrere Kurzvorlesungen in Videoformat in die Plattform stellen lässt, wobei die Videos in der Summe ungefähr einer Vorlesungsstunde (45 min.) entsprechen.
    7. Die Videosequenzen werden durch Tests unterbrochen und mit einem Test beendet; Tests schließen die Woche ab. Es gibt eine Prüfung in der Mitte des MOOCs und eine am Ende.
    8. Die Videos der Vorlesung werden um Foren ergänzt: Die Teilnehmenden können in den Foren kommunizieren, um Hilfe bei anderen nachsuchen und andere unterstützen.
    9. Die Anbieter von MOOCs sind von ähnlichen Motiven getrieben: Thrun wendet sich gegen hohe Studienkosten, plädiert für die Öffnung der Hochschulausbildung und die Demokratisierung der Bildung. Kollers Auftritt bei TED offenbart missionarische Züge, sie ist fasziniert durch die weltweite Ausstrahlung, die sie als eine Art Entwicklungshilfe in der Bildung betrachtet.
    10. Die Zertifikate für bestandene Tests werden von den Lehrenden der MOOCs ausgegeben. Die Hochschulen, deren Lehrende sich an MOOCs beteiligen, vergeben keine Leistungsbescheinigungen oder Leistungspunkte für Studierende, selbst wenn die MOOCs von der Hochschule per Vertrag mit Udacity, Coursera oder edX angeboten werden.
    von Rolf Schulmeisterim Buch MOOCs - Massive Open Online Courses (2013) im Text Der Beginn und das Ende von OPEN auf Seite 22
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