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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Carl August Zehnder

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Carl August Zehnder aufgelistet.

Atomicity / Atomarität
Attribut
  • Ein Attribut ist einerseits die Beschreibung einer bestimmten Eigenschaft der Entitäten einer Entitätsmenge. Anderseits definiert das Attribut (implizit) auch die Rolle, die der zugehörige Wertebereich in der Entitätsmengen-Beschreibung spielt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 70
Berichtigungsrecht
Computer
Consistency / Konsistenz
  • Konsistenz (consistency, semantic integrity) ist die Freiheit von Widersprüchen innerhalb einer Datenbank. Diese Widerspruchsfreiheit ist dann gegeben, wenn der Inhalt einer Datenbank alle vordefinierten Konsistenzbedinungen erfüllt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenbank-Grundlagen
  • Datenkonsistenz (consistency. Semantic Integrity) ist die Freiheit von Widersprüchen innerhalb einer Datenbank. Diese ist gegeben, wenn der Inhalt einer Datenbank alle vordefinierten Konsistenzbedingungen erfüllt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenintegrität auf Seite 243
Daten
Datenbank
Datenschema
Datenschutz
Datensicherheit
  • Datensicherheit (data security) umfasst alle organisatorischen und technischen Massnahmen für die Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit und Abschirmung der Daten.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenintegrität auf Seite 244
Durability / Persistenz
Einführung (Projektphase)
  • Vorbereitung und Umstellung des Betriebs samt Mitarbeitern auf das künftige Anwendersystem bei minimaler Gefährdung der Funktionstüchtigkeit.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Einführung der neuen Lösung auf Seite 144
Einsichtsrecht
Entität
  • Eine Entität (entity) ist ein individuelles Exemplar von Elementen der realen oder der Vorstellungswelt. Sofern eine Beziehung zwischen Entitäten eine eigenständige Bedeutung in der realen oder in der Vorstellungswelt hat, kann auch ein individuelles Exemplar einer solchen Beziehung als Entität aufgefasst werden.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 63
Entitätsmenge
Externes Schema
  • Ein externes Schema (external schema) beschreibt die Benutzersichtdaten bestimmter Benutzer(gruppen) sowie die damit verbundenen spezifischen Operationen und Bedingungen (inkl. Geheimhaltung).
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenmanipulation auf Seite 203
Extreme Programming
  • Eine besonders intensive Form dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit pflegt das sog. "Extreme Programmieren" [Beck 99]. Dabei bilden zwei Programmierer ein stabiles Arbeitsteam, worin für jede Programmkomponente einer als Programmierer, der andere als Prüfer arbeitet, die Rollen werden auch getauscht. Bei dieser Arbeitsweise werden die Phasen Programmierung und Systemtest miteinander eng verwoben.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Systemtest
Globalattribut
  • Ein Attribut heiss global, wenn es mindestens in einer Relation im Identifikationsschlüssel vorkommt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 89
Globales Datenschema
  • Das globale Datenschema ist die Beschreibung aller relevanten Daten eines Betriebs, soweit diese nicht bloss innerhalb einzelner Betriebsteile lokal verwendet werden. Es wird auch unternehmensweites Datenschema (enterprise schema) genannt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Informatikführung (3. Auflage) auf Seite 294
ICT-Betrieb
  • Zum Betrieb gehören alle Tätigkeiten und Aufwendungen, die zum produktiven Einsatz des Anwendersystems notwendig sind.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) auf Seite 21
ICT-Nutzung
Identifikationsschlüssel
Informatik
  • Informatik ist das Fachgebiet der Informations- und Datentechnik
  • Die Informatik ist die Wissenschaft von der automatisierten Informationsverarbeitung sowie der geschützten Datenspeicherung und sicheren Datenübertragung. Als Grundlagenwissenschaft untersucht die Informatik die Grenzen der Automatisierbarkeit, die quantitativen Gesetze der Informationsverarbeitung und die Möglichkeiten, durch Nichtdeterminismus, Parallelisierung und Randomisierung (Zufallssteuerung) schwierige Probleme effizient zu lösen. Als Ingenieurdisziplin entwickelt sie Betriebssysteme, Informationssysteme und Programmiersprachen zur Computersteuerung und Anwendungsprogramme (Applikationen) für alle Bereiche menschlicher Tätigkeiten. Als Strukturwissenschaft unterstützt sie die Forschung in anderen Wissenschaften durch Modellieren und Simulieren von natürlichen, technischen, sozialen und geistigen Prozessen und durch Auswerten von sehr grossen, aus Experimenten gewonnenen Datenmengen.
    von Juraj Hromkovic, Jürg Kohlas, Carl August Zehnderim Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Konzepte und Inhalte eines Fachs Informatik auf Seite 136
Informatikkonzept
  • Das Informatikkonzept eines Betriebes ist ein Leitbild des Informatikeinsatzes und der dafür vorgesehenen Informatikmittel; es dient namentlich der Koordination der einzelnen Projekte.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Aufbau und Betrieb von Informationsdienstleistungen auf Seite 322
  • Das Informatikkonzept eines Betriebes ist ein Leitbild des Informatikeinsatzes und der dafür vorgesehenen Informatikmittel zur Koordination der einzelnen Projekte.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Informatikführung (3. Auflage) auf Seite 296
Information
Informationskonzept
  • Ein Informationskonzept ist ein Leitbild für die Führung der wesentlichen Datenbestände und Datenflüsse eines Betriebs sowie für die damit verbundenen Verantwortlichkeiten und Datenbeschaffungswege. Es regelt auch den angestrebten Grad der Dezentralisierung wichtiger Informationsbereiche.
    von Carl August Zehnderim Buch Grundlagen für den Informatikeinsatz im Text Realisierung von Informatikanwendungen auf Seite 143
  • Ein Informationskonzept ist ein Leitbild für die Führung der wesentlichen Datenbestände und Datenflüsse eines Betriebs sowie für die damit verbundenen Verantwortlichkeiten und Datenbeschaffungswege. Es regelt auch den angestrebten Grad der Dezentralisierung wichtiger Informationsbereiche.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Aufbau und Betrieb von Informationsdienstleistungen auf Seite 321
  • Das Informationskonzept ist ein Leitbild für die Gestaltung der wesentlichen Informationsflüsse und Datenbestände eines Betriebs sowie für die damit verbundenen Verantwortlichkeiten und Informationsbeschaffungswege. Es regelt auch den angestrebten Grad der Dezentralisierung wichtiger Informationsbereiche. Es bildet die Grundlage von Informatiklösungen.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Informatikführung (3. Auflage) auf Seite 293
Integrität / integrity
Internes Schema
  • Das interne Schema (internal schema) beschreibt den Inhalt der Datenbasis und die benötigten Dienstleistungsfunktionen, soweit dies für den Einsatz des DBMS nötig ist.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Physische Datenorganisation auf Seite 236
Isolation
Konzept (Projektphase)
  • Grobentwurf von sinnvollen Lösungsvarianten im Hinblick auf den Projektentscheid. Technische Lösbarkeit und wirtschaftliche Konsequenzen sind voll miteinzubeziehen.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Konzept auf Seite 63
Konzeptionelles Datenschema
  • Ein konzeptionelles Datenschema ist eine von konkreten DBMS und weiteren Werkzeugen unabhängige Beschreibung einer Datenbasis.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenbank-Grundlagen auf Seite 52
  • Ein konzeptionelles Datenschema (conceptual schema) ist eine systemunabhängige Datenbeschreibung, d.h. unabhängig von den eingesetzten Datenbank- und Computersystemen.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 118
Logisches Datenschema
  • Ein logisches Datenschema (logical schema) beschreibt die Daten in der Datenbeschreibungssprache (DDL) eines bestimmten DBMS.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 118
Lokalattribut
  • Ein Attribut heiss lokal, wenn es nur in einer einzigen Relation und dort nicht im Identifikationsschlüssel vorkommt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Entwurf des Datenschemas auf Seite 89
Mengengerüst
  • Das Mengengerüst (Liste der Häufigkeiten) beschreibt den Umfang der wichtigsten an der Lösung beteiligten Datenbestände und Datenbewegungen.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Projektumriss auf Seite 45
Metadaten
Notebook
  • Laptop-Computer und Notebooks sind die kleinen und tragbaren Varianten des persönlichen Computers (PC) für die Computerarbiet unterwegs.
    von Kurt Bauknecht, Carl August Zehnderim Buch Grundlagen für den Informatikeinsatz im Text Computersysteme auf Seite 199
Nutzdaten
Pareto-Prinzip (80/20-Regel)
  • Bei der Automatisierung vieler ähnlicher Fälle lassen sich mit 20% des Automatisierungsaufwandes 80% aller Fälle (nämlich die einfacheren) behandeln, während für die komplizierteren 20% der Fälle 80% des Automatisierungsaufwandes anfallen.
  • Der Aufwand für die Automatisierung der kompliziertesten 20% aller Fälle beträgt 80% des Gesamtaufwandes; nur 20% des Gesamtaufwandes entfallen auf die Automatisierung der 80% einfachen Fälle.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001)
Pflichtenheft
  • Das Pflichtenheft ist die Gesamtheit der für eine bestimmte Problemlösung massgebenden Zielvorstellungen, Randbedingungen und Bewertungskriterien.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Projektumriss auf Seite 45
Primärschlüssel
  • Ein Primärschlüssel (primary key) ist ein Schlüssel, der die Datensätze in der Speicherorganisation positioniert und darum für direkte Zugriffe besonders effizient benützt werden kann.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenbank-Grundlagen auf Seite 44
Programmieren
  • Programmieren im engeren Sinn bedeutet, einem Computer ein gewünschtes Verhalten (die gewünschte Tätigkeit oder das Berechnungsvorgehen) unmissverständlich mitzuteilen. Für diese Auftragserteilung wurden Programmiersprachen entwickelt; sie dienen der Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen zur Steuerung der Technik. Das Programmieren nutzt ein Sortiment von grundlegenden Konstrukten wie beispielsweise Variablen, Schleifen, Verzweigungen und kennt Strukturierungsmethoden wie Objektorientierung und Nebenläufigkeit. Programmieren im weiteren Sinn umfasst auch die Suche nach den geeigneten Algorithmen zur Lösung bestimmter Probleme.
    von Juraj Hromkovic, Jürg Kohlas, Carl August Zehnderim Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Konzepte und Inhalte eines Fachs Informatik auf Seite 140
Projekt
  • Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen innerhalb eines vorgegebenen Zielsystems. Es umfasst die Gesamtheit der für die Problemlösung notwendigen Entwicklungsarbeiten.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Einleitung auf Seite 19
  • Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen innerhalb eines vorgegebenen Zielsystems. Es umfasst die Gesamtheit der für die Problemlösung notwendigen Entwicklungsarbeiten.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Aufbau und Betrieb von Informationsdienstleistungen auf Seite 322
Projektumriss (Projektphase)
  • Umschreibung und Abgrenzung des Problembereichs. Ist-Zustands-Erfassung. Problemanalyse, Skizzierung erster Lösungsideen sowie der Wirtschaftlichkeit der späteren Anwendung, aber noch ohne Festlegung auf Varianten. Formulierung des Pflichtenhefts und - darauf aufbauend - Abschätzung von Umfang und Ablauf des Projekts.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Projektumriss auf Seite 40
Rahmenorganisation
  • Vorbereitung der über die Informatikaspekte hinausgehenden personellen, organisatorischen und materiellen Aspekte zum Betrieb des künftigen Anwendersystems und zur Umstellung vom bisherigen auf den künftigen Betrieb.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Realisierung auf Seite 124
Realisierung (Projektphase)
  • Vollständige strukturierte Entwicklung der zukünftigen Problemlösung (Anwendersystem) aufgrund des Projektentscheids.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Realisierung auf Seite 85
Redundanz
Support
  • Dienstleistungsstelle, welche die Benutzer während der (zukünftigen) Nutzung einer Anwendung bei Problemen und mit Unterhaltsarbeit unterstützt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Einleitung auf Seite 21
System
  • Strukturiertes Gebilde aus Elementen oder Teilsystemen und Beziehungen zwischen diesen sowie zur Umwelt.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Einleitung auf Seite 21
Systemtest (Projektphase)
  • Systematische Überprüfung aller Komponenten des neuen Anwendersystems und deren Zusammenbau.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Systemtest auf Seite 132
TCO
  • Die Besitzer-Gesamtkosten (TCO = Total Cost of Ownership) umfassen sämtliche Kosten, die aus Beschaffung, Betrieb und Nutzung einer (Informatik-)Lösung über die ganze Lebensdauer anfallen.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Kosten und Nutzen auf Seite 266
Transaktion
  • Eine Transaktion ist eine konsistenzerhaltende Operation auf einer Datenbank, d.h. sie lässt die Datenbank in konsistentem Zustand zurück, wenn diese vor Beginn der Transaktion schon konsistent war.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenbank-Grundlagen auf Seite 47
  • Eine Transaktion ist eine konsistenzerhaltende, atomare und isolierte Operation auf einer Datenbasis mit persistenter Wirkung.
    von Carl August Zehnderim Buch Informationssysteme und Datenbanken im Text Datenintegrität auf Seite 251
User/Benutzer
Validation
Verifikation
Wartung
  • Unterhalt ( = Wartung, maintenance) bedeutet die Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft eines technischen Produkts.
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Betrieb auf Seite 158
Wasserfallmodell
  • Wasserfallmodelle zeichnen sich dadurch aus, dass alle Hauptphasen grundsätzlich nacheinander bearbeitet werden und dass eine nachträgliche Rückkehr zu früheren Phasen nicht vorgesehen ist.(Ist zu irgendeinem Zeitpunkt eine sinnvolle Weiterarbeit ohne Änderungen in früheren Phasen nicht möglich, muss das Projekt abgebrochen und allenfalls ein neues initialisiert werden.)
    von Carl August Zehnderim Buch Informatik-Projektentwicklung (2001) im Text Einleitung auf Seite 26