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Beats Biblionetz - Bücher

E-Reader im Studium

Evaluationsstudie zur Einführung elektronischer Literatur an der Berner Fachhochschule
Mark Preller, Stefan Zwahlen, Stefan Grösser ,    
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iconZusammenfassungen

Ein schonender Umgang sowie effiziente Allokation begrenzter, natürlicher Ressourcen als Beitrag zur Nachhaltigkeit für kommende Generationen ist ein häufig diskutiertes Thema. Ein Bestandteil dieser Diskussion ist der hohe Verbrauch an Papierressourcen. EReader und elektronische Bücher haben das Potenzial, grosse Menge gedrucktes Papier einzusparen. Somit stellt sich die Frage, ob elektronische Bücher insgesamt betrachtet weniger Ressourcen verbrauchen als gedruckte Bücher. Bei einem Vergleich von gedruckten und elektronischen Büchern muss neben dem Papierverbrauch auch die Produktion, Distribution, Nutzung und Entsorgung von Lesegeräten betrachtet werden.
Die Studie beantwortet die Frage, ob an den Departementen der Berner Fachhochschule ein Umstieg auf elektronische Literatur ökologisch sinnvoll ist. Die Studie nimmt einen Vergleich von gedruckter Literatur und elektronischer Literatur vor. Schliesslich werden für die acht Departemente der Berner Fachhochschule die Einsparungspotenziale bzgl. Energieaufwand und Treibhausemissionen differenziert berechnet. E-Reader werden in unserer Studie definiert als E-Book-Reader mit E-Ink-Display (z.B. Kindle von Amazon) und Tablet-Computer mit LCD-Display (z.B. iPad von Apple).
Die Arbeit zeigt, dass die ökologischen Auswirkungen von E-Readern und E-Books in der Wissenschaft bereits detailliert untersucht wurden. Diese Untersuchungen ergaben, dass ab einer bestimmten Anzahl verwendeter Bücher der ökologische Vorteil zugunsten der E-Reader und E-Books ausfällt. Dabei sind E-Book-Reader ökologisch sinnvoller als Tablet-Computer. Um diese Erkenntnisse auf die Situation der Studierenden der Berner Fachhochschule zu übertragen, führten wir eine empirische Umfrage durch, welche eine quantitative Basis für die Berechnungen von Einsparungspotenzialen erarbeitet. Die Resultate der Umfrage zeigen auf, dass grosse Unterschiede in den Departementen in Bezug auf Studienliteratur, Verbreitung von E-Readern und dem Wunsch nach elektronischer Studienliteratur bestehen. Unsere Umfrage zeigt zudem, dass E-Book-Reader im Studium wegen der E-Ink-Displaytechnologie sehr begrenzt für die Textbearbeitung eingesetzt werden können. Deshalb berücksichtigen wir bei der durchgeführten Berechnung des Einsparungspotenzials nur Tablet-Computer.
Von Mark Preller, Stefan Zwahlen, Stefan Grösser in der Bachelorarbeit E-Reader im Studium (2014)
Laptops sind aus dem Studienalltag nicht mehr wegzudenken; E-Books und Tablet-PCs wie das iPad haben an den Hochschulen Einzug gehalten. Auch Unterrichtsmaterialien werden über Websites und E-Learning-Umgebungen schon lange digital angeboten. Folglich könnte das Studium auf einen papierlosen Betrieb umgestellt werden, was aus ökologischer Sicht sinnvoll wäre. Die meisten Studierenden möchten ihre Unterlagen aber weiterhin auf Papier nutzen. Dies zeigt eine Studie aus dem Institut Unternehmensentwicklung der Berner Fachhochschule.

 

Die Studie behandelt zuerst den Einfluss, den E-Books und Tablet-PCs auf die Ökologie haben: Es wird evaluiert, ob der Gebrauch dieser Geräte umweltfreundlicher ist als die Verwendung der Unterlagen auf Papier. Dabei wurde auch der Gebrauch von Recycling-Papier betrachtet. Als Schlussfolgerung lässt sich feststellen, dass der Gebrauch von EBooks und Tablet-PCs im Rahmen eines Studiums ökologischer ist als die Abgabe der entsprechenden Informationen auf Papier. Dies betrifft sowohl den CO2-Ausstoss als auch den Energieaufwand. Der Grund ist, dass bei einem Hochschulstudium recht viel Papier verbraucht wird.


Also wurde anhand einer empirischen Umfrage unter 730 Studierenden der Berner Fachhochschule eruiert, ob die Studienunterlagen in Zukunft nur noch in elektronischer Form genutzt werden sollen. Das Resultat ist ernüchternd: Lediglich 40% der Studierenden können sich vorstellen, allfällige Zusatzunterlagen ausschliesslich in elektronischer Form zu nutzen und nur ein Viertel der Studentinnen und Studenten wären damit einverstanden, dass Lehrbücher durch papierlose Lernressourcen ersetzt werden.


Die Umfrage umfasste so unterschiedliche Studienrichtungen wie Architektur, Sport und Gesundheit. Es fällt auf, dass die Resultate je nach Studienrichtung recht unterschiedlich ausfallen. Generell sind die Studierenden der Ingenieurswissenschaften wie Technik und Informatik eher bereit, auf einen papierlosen Studienbetrieb umzusteigen als die Studierenden aus anderen Disziplinen.


Des Weiteren fällt auf, dass Zusatzunterlagen (wie beispielsweise Vorlesungsskripte) laut den Studierenden eher durch elektronische Dokumente ersetzt werden können als Lehrbücher. Die Studierenden schätzen sowohl die Haptik eines Buches als auch dessen Charakter als Nachschlagewerk. Zudem wird die Tatsache, dass Bücher und Studienunterlagen mit Handnotizen, Markierungen und Verweisen versehen werden können, als didaktischer Mehrwert geschätzt.


Auch die Wahlfreiheit ist den Studierenden wichtig – sie möchten individuell und selbst entscheiden können, ob sie ihre Lernunterlagen eher auf Papier oder elektronisch nutzen.

 

Die Studie basiert auf einer Bachelor-Abschlussarbeit, welche von Herrn Mark Preller und Herrn Stefan Zwahlen unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Grösser geschrieben wurde

Von Klappentext in der Bachelorarbeit E-Reader im Studium (2014)

iconDiese Bachelorarbeit erwähnt...


Begriffe
KB IB clear
Buchbook, Computercomputer, Energie, Nachhaltigkeit, TabletTablet

iconDiese Bachelorarbeit erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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Nicht erwähnte Begriffe
Tablets in education

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iconVolltext dieses Dokuments

LokalAuf dem WWW E-Reader im Studium: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: PDF, 2631 kByte; WWW: Link OK 2017-06-28)

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