Mobile phones become more and more efficient, are multi-purpose usable and virtually omnipresent today.
Together with a generation of pupils, which has grown up with such a modern form of the Swiss penknife in the
pocket, the conditions under which informatics classes are designed change as well.
This paper shows how mobile phones cannot only be used as illustration, but as an equivalent alternative to
computers in informatics education. Based on the experiences of the pilot scheme by Humbert, who has used
mobile phones as the single informatics system in class on theWilly-Brandt comprehensive school in Bergkamen
since 2007, materials are introduced which shall support teachers in the conception of their classes. The target
group of the presented series of lessons is an informatics course of a grade 11. The general aim is not simply to
exchange computers for mobile phones, but the development of a didactical overall concept, which can be characterized as largely independent from a specific informatics system. Comparing the curriculum for informatics
and the guidelines for the »Zentralabitur« in North Rhine-Westphalia, taking the limitation on only one school
year into account as well, a noticeable consistency can be detected.
In order to investigate and verify the assumed advantages of the mobile informatics systems and the usability
of the teaching materials, two more informatics classes of grade 11 have been equipped with mobile phones for
the start of the school year 2009/10. The use of mobile phones in connection with the prepared materials has
been, and still is discussed in project accompanying conversations; additionally first results are presented for
development works still to be performed.
von Matthias Heming in der Diplomarbeit Einsatzszenarien von Mobiltelefonen im Informatikunterricht (2009) Mobiltelefone werden immer leistungsfähiger, sind vielseitig nutzbar und können heutzutage durchaus als allgegenwärtig
bezeichnet werden. Mit einer Generation von Schülerinnen und Schülern, die mit einer solchen
modernen Form eines Schweizer Taschenmessers in der Hosentasche aufwachsen, verändern sich auch die Bedingungen
unter denen Informatikunterricht gestaltet wird.
In dieser Arbeit wird gezeigt, auf welche Art und Weise Mobiltelefone nicht nur als Anschauungsobjekt, sondern
als gleichwertiger Ersatz für Computer im Informatikunterricht Gewinn bringend genutzt werden können.
Aufbauend auf den Erfahrungen des Pilotkurses von Humbert, der seit 2007 an der Willy-Brandt-Gesamtschule
in Bergkamen Mobiltelefone als einziges Informatiksystem im Unterricht verwendet, werden Materialien vorgestellt,
die Lehrerinnen und Lehrer bei der Unterrichtskonzeption unterstützen sollen. Zielgruppe der vorgestellten
Unterrichtsreihe ist ein Informatikkurs einer 11. Jahrgangsstufe innerhalb der dreijährigen gymnasialen Oberstufe.
Ziel ist dabei nicht der alleinige Austausch von Computern gegen Mobiltelefone, sondern die Entwicklung
eines didaktischen Gesamtkonzept, das zu großen Teilen als unabhängig von einem konkreten Informatiksystem
bezeichnet werden kann. Unter Berücksichtigung der Einschränkung auf ein Schuljahr kann bei dem Vergleich
mit dem Lehrplan Informatik und den Vorgaben zum Zentralabitur in Nordrhein-Westfalen eine deutliche Passung
festgestellt werden.
Um die vermuteten Vorteile der mobilen Informatiksysteme und die Nutzbarkeit der Unterrichtsmaterialien
näher zu erforschen und zu belegen, sind zum Schuljahresbeginn 2009/2010 zwei weitere Informatikkurse der
11. Jahrgangsstufe mit Mobiltelefonen ausgestattet worden. Der Einsatz der Geräte in Zusammenhang mit den
vorbereiteten Materialien wurde und wird noch in projektbegleitenden Gesprächen diskutiert, erste Ergebnisse
für noch zu leistende Entwicklungsarbeiten dargestellt.
von Matthias Heming in der Diplomarbeit Einsatzszenarien von Mobiltelefonen im Informatikunterricht (2009)