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Beats Biblionetz - Aussagen

Mindestlohn fördert Automatisierung

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Die zweite, weniger offensichtliche und bisher ungern diskutierte Seite der Mindestlohndebatte ist, daß ein Mindestlohn nahezu zwangsläufig dazu führt, daß die wirtschaftlichen Anreize für die nächsten Automatisierungswellen deutlich steigen. Hinter vorgehaltener Hand sagen etliche Vertreter der Automatisierungsindustrie, daß sie große Fans von Mindestlöhnen seien. Selbst wenn die Technologie, wie wir gesehen haben, heute bei etlichen Tätigkeiten noch nicht so weit ist, daß die Mindestlohn-Arbeitsplätze ersetzt werden könnten, wäre eine fixe Untergrenze für die Kosten menschlicher Arbeit für die Branche der Automatisierer sehr hilfreich. Ein festes kalkulatorisches Ziel, einen maximalen Kostenrahmen pro zu ersetzenden Arbeitsplatz zu haben wäre ein großer Anreiz für Innovation und Erfindergeist. Bisher ist es gerade in von Niedriglohnarbeiten dominierten Branchen häufig so, daß ein Angebot für eine automatisierte Anlage als Ersatz für menschliche Arbeiter nicht beauftragt wird, sondern nur als Grundlage dient, die Löhne weiter zu drücken oder – zunehmend weniger – durch Verlagerung der Produktion ins Billiglohnausland zu senken.
Von Constanze Kurz, Frank Rieger im Buch Arbeitsfrei (2013) im Text Epilog

iconZitationsgraph

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